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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Das neue Kontrollkennzeichen interessiert auch die Rentenkasse...

Datum: 19.01.2009 | Rubrik: Steuer-Identifikationsnummer
Ab sofort muss jeder Versicherte beim Rentenantrag seine neue Steuer-Identifikationsnummer angeben. Hintergrund für diese Meldung ist, dass das Bundeszentralamt für Steuern allen Bürgern ab August 2008 ihre bundeseinheitliche Steueridentifikationsnummer mitgeteilt hatte. Diese elfstellige Nummer gilt von Geburt bis 20 Jahre nach dem Tod und muss bei allen Anträgen, Erklärungen und Mitteilungen zur Einkommensteuer gegenüber dem Finanzamt angegeben werden. Hinzu kommt die Verwendung für den Rentenantrag. Den sollten Versicherte etwa drei Monate vor dem gewünschten Rentenbeginn stellen und Erwerbsgeminderte und Hinterbliebene so schnell wie möglich. Einen wichtigen Auftrag erhielt diese Identifikationsnummer bereits durch das Alterseinkünftegesetz. Die seit 2005 ausgezahlten Beträge müssen Rentenkassen, Versorgungswerke und Lebensversicherungen flächendeckend an den Fiskus melden. Dies geschieht über das neue bundeseinheitliche Ordnungsmerkmal, sodass in Kürze die Meldung gleich für vier Jahre nachgeholt werden kann. Dann sind die Finanzämter auch in der Lage, die möglichen steuerpflichtigen Rentner zur Abgabe einer Erklärung für 2005 bis 2008 aufzufordern. Steuernachzahlungen sowie die Festsetzung von Vorauszahlungen für die Zukunft könnten die Folge sein.

Einen wesentlichen Aspekt müssen Ruheständler beachten, wenn sie anlässlich der neuen Kontrollmeldungen in die Steuerpflicht rutschen. Über die eingereichten Daten kommen auch Nebeneinkünfte wie Zinsen, Dividende oder Mieten auf den Tisch der Finanzbeamten. Die Nachfrage nach entsprechenden Einnahmen in vergangenen Jahren und Gründe für deren Verschweigen sind da vorprogrammiert. Das kann im schlimmsten Fall sogar zur Einleitung eines Strafverfahrens führen. Die Verjährungsfrist beträgt bei Steuerhinterziehung zehn Jahre, so dass die Behörden in gravierenden Fällen noch tief in die Vergangenheit einsteigen werden. Dabei werden die Beamten aber erst einmal prüfen, ob eher aus Unwissenheit bislang keine Steuererklärung eingereicht und aus diesem Grund keine Abgaben gezahlt wurden.

Sozialträger müssen Daten über die gewährte steuerfreie Leistungen per Datenfernübertragung übermitteln. Hierbei hilft die neue Identifikationsnummer, denn dadurch lassen sich die Mitteilungen eindeutig zuordnen und können zielgerichtet automatisiert für den Progressionsvorbehalt ausgewertet werden. Dann erhöht beispielsweise das derzeit oft nicht deklarierte Mutterschaftsgeld den Steuersatz für das übrige Einkommen und auch das vom Ehepartner.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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