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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Fiskus muss Bürgschaft als Verlust anerkennen...

Datum: 16.06.2009 | Rubrik: Insolvenz
Der Verkauf von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft wie der GmbH wird als gewerblich eingeordnet, wenn eine Privatperson zu mindestens einem Prozent daran beteiligt ist. Dann ist der Erlös unabhängig von Fristen zu versteuern. Das wirkt sich im Verlustfall positiv aus, denn dann kann der Gesellschafter das Minus auch nach mehr als einjähriger Haltedauer steuermindernd realisieren und mit anderen Einkünften wie etwa Miet- oder Kapitaleinnahmen verrechnen. Sofern der Verkauf nach 2008 stattfindet, zählt der Verlust mit 60 Prozent, während es zuvor nur die Hälfte war.

Ein solcher Steuerverlust entsteht auch bei der Liquidation der GmbH. Hier werden dann seine ehemaligen Anschaffungskosten der Beteiligung dem Betrag gegenüber gestellt, den es aus der Konkursmasse noch gibt. Absetzbar sind nach dem Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg auch die Inanspruchnahme des beteiligten GmbH-Geschäftsführers aus einer vor der Insolvenz eingegangenen Bürgschaft (Az. 14 K 14022/07). Das sind nämlich Finanzierungshilfen, indem der Gesellschafter seiner GmbH in einer Krisensituation Eigenkapital zuführt, während die Bank wohl kein Darlehen mehr gewährt hätte.

Allerdings lässt sich dieser Verlust bei der Steuer noch nicht absetzen, wenn der Betroffene aus der Bürgschaft in Anspruch genommen wird. Denn anders als bei den Lohn- oder Mieteinkünften gilt im gewerblichen Bereich kein Abflussprinzip. Daher ist die Zahlung von Aufwand irrelevant. Entscheidend bei einem solchen Auflösungsverlust ist vielmehr erst, wenn es abgeschlossen ist. Als maßgebender Stichtag gilt hier der Termin, an dem
  • der Gesellschafter nicht mehr mit Zuteilungen und Rückzahlungen aus dem Gesellschaftsvermögen rechnen kann
  • feststeht, ob und in welcher Höhe noch nachträgliche Veräußerungs- oder Aufgabekosten anfallen werden
Nur wenn das Liquidationsverfahren mangels Masse nicht eröffnet wird, kann schon auf den früheren Zeitpunkt der Ablehnung des Antrags auf Insolvenzeröffnung abgestellt werden. Diese Bedingung ist erfüllt, wenn das Verfahren mangels Masse oder bei eindeutiger Vermögenslosigkeit der GmbH nicht eröffnet wird. Als alternativer Grund wird auch akzeptiert, dass der Gesellschafter mit einer Auskehrung von Gesellschaftsvermögen nicht mehr rechnen konnte.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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