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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Verfassungsmäßigkeit der Neuregelung bezweifelt...

Datum: 05.06.2009 | Rubrik: Arbeitszimmer
Das Niedersächsische Finanzgericht (FG) hat erhebliche Zweifel daran, dass die seit 2007 geltende Neuregelung, nach der die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer nur ausnahmsweise bei der Steuer in Ansatz gebracht werden können, verfassungsgemäß ist. In einem aktuellen Verfahren hat das FG deswegen jetzt das zuständige Finanzamt verpflichtet, die von einem Lehrerehepaar beantragten Freibeträge für Aufwendungen für ihre häuslichen Arbeitszimmer im Wege des vorläufigen Rechtsschutzes auf den Lohnsteuerkarten 2009 einzutragen.

Hintergrund: Seit 2007 sind Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer nur noch abzugsfähig, wenn ein Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen/beruflichen Betätigung bildet. Aufwendungen können deshalb regelmäßig nur noch geltend gemacht werden, wenn das häusliche Arbeitszimmer der einzige Betätigungsort ist. Insbesondere bei Arbeitnehmern, die auch am Sitz des Arbeitgebers über einen Arbeitsplatz verfügen, sind die Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer damit seit Anfang 2007 nicht mehr abzugsfähig.

In Bezug auf das Lehrerehepaar führte das FG aus, dass dessen Kosten für die häuslichen Arbeitszimmer beruflich veranlasst seien. Lehrer seien dienstlich verpflichtet, ihren Unterricht vor- und nachzubereiten. Mangels Arbeitsplatzes in der Schule, müsse dies von zu Hause erfolgen. Ansonsten könne ein Lehrer seiner beruflichen Tätigkeit nicht nachkommen und demgemäß auch keine Einkünfte erzielen. Vor allem nach dem aus dem Gleichbehandlungsgrundsatz entwickelten Gebot der Ausrichtung der Steuerlast am Prinzip der finanziellen Leistungsfähigkeit und dem Gebot der Folgerichtigkeit handele es sich um Erwerbsaufwendungen, meint das FG.

Finanzgericht Niedersachsen, Beschluss vom 02.06.2009, 7 V 76/09
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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