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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Mehr Sparzulage und Zeit...

Datum: 02.06.2009 | Rubrik: Vermögenswirksame Leistungen
Mit dem rückwirkend ab Neujahr 2009 geltenden Mitarbeiterkapitalbeteiligungssetz hat sich die Förderung für vermögenswirksame Leistungen (VL) ab 2009 erhöht und durch das Bürgerentlastungsgesetz sollen Arbeitnehmer künftig vier Jahre lang Zeit haben, um ihre Zulage zu beantragen.

Für VL steigt der Fördersatz von 18 auf 20 Prozent, sofern die Sparsumme in Beteiligungen (Aktien, Wandel- und Gewinnschuldverschreibungen, Aktien-, und Mischfonds, Genuss-Scheine, GmbH-Anteile oder stille Beteiligungen) angelegt werden. Gleichzeitig erhöhen sich die Einkommensgrenzen von 17.900 auf 20.000 Euro für Ledige und von 35.800 auf 40.000 Euro für Verheiratete. Damit erhalten mehr Arbeitnehmer Anspruch auf die Zulage. Da sich die Einkommensgrenze auf das zu versteuernde Einkommen und nicht auf den Bruttolohn bezieht, kommen auch Beschäftigte mit höherem Gehalt in den Genuss der staatlichen Förderung.

Die maximal begünstigte Sparrate beträgt bei 400 Euro im Jahr. Da hierauf der neue Satz von 20 Prozent angewendet wird, kann jeder Arbeitnehmer somit 80 Euro Zulage kassieren. Nebenbei kann er auch noch 42,30 Euro Zulage für einen nebenher abgeschlossenen Bausparvertrag erhalten. Bei einer jährlichen Sparrate von 870 Euro beträgt die Zulage dann 122,30 Euro im Jahr, Ehegatten können den doppelten Zuschuss in Anspruch nehmen.

Mit der Anlage VL beantragen die Sparer im Rahmen ihrer Einkommensteuererklärung die Zulage, die steuerfrei bleibt. Die angesammelten Beträge werden in der Regel erst nach Ablauf der Sperrfrist über das Anlageinstitut ausgezahlt. Der Antrag ist spätestens bis zum Ablauf des zweiten Jahres zu stellen, nach dem die vermögenswirksamen Leistungen in Wertpapierspar- oder Bausparkassenverträge angelegt worden sind, für 2007 muss dies also bis Silvester 2009 erfolgen.

Dabei müssen Arbeitnehmer beachten, dass sie für die Abgabe ihrer Einkommensteuererklärung vier Jahre Zeit haben und die Zweijahresfrist nur für den Antrag auf Festsetzung der Arbeitnehmer-Sparzulage gilt. Damit kann es sinnvoll sein, den Antrag auf Arbeitnehmer-Sparzulage von der Erklärung separat einzureichen.

Über das Bürgerentlastungsgesetz soll die Frist für den Antrag auf Arbeitnehmer-Sparzulage jetzt allerdings an die allgemeine Frist angeglichen und von zwei auf vier Jahre verlängert werden, und dies generell für nach 2006 angelegte vermögenswirksame Leistungen. Insoweit wird es hier für Altfälle zu einem terminlichen Aufschub kommen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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