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Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Neue Sparmöglichkeiten ab November 2008...

Datum: 28.10.2008 | Rubrik: Wohn-Riester
Durch das rückwirkend ab Neujahr 2008 in Kraft getretene Eigenheimrentengesetz wurde der Kreis der Anlageprodukte erweitert, die dem Grunde nach förderfähig sind. So können Darlehens- oder Bausparverträge sowie die Kombination von Sparvertrag mit Darlehensoption oder ein Vorfinanzierungsdarlehen für die Bildung selbstgenutzten Wohneigentums abgeschlossen werden. Die Zertifizierung derartiger Verträge und Vertragsmuster kann laut Gesetz frühestens zum 01.11.2008 erfolgen. Vor diesem Datum gibt es somit keine begünstigten Anlageverträge.

Solche Produkte werden dann wie die bisherigen Sparbeiträge gefördert. Nicht begünstigt sind Finanzierungen von Immobilien, die vor 2008 angeschafft oder hergestellt wurden. Auf die Tilgungsleistungen gibt es die Grundzulage von 154 Euro sowie Kinderzulagen von je 185 (nach 2007 Geborene: 300) Euro. Die Gelder werden von der Zulagenstelle direkt an den Anbieter überwiesen, der diese dem betreffenden Darlehensvertrag gutschreibt. Die Zulagen fungieren damit als Sondertilgung; in diesem Umfang reduziert sich also die Darlehensschuld. Gutverdiener können auch noch einen Sonderausgabenabzug für die entsprechenden Tilgungsleistungen einschließlich Zulagen in Anspruch nehmen.

Die geförderten Tilgungsbeiträge und die hierfür gewährten Zulagen werden in einem Wohnförderkonto erfasst. Dieser Wert ist die Grundlage für die spätere nachgelagerte Besteuerung. Der in das Wohnförderkonto eingestellte Betrag wird in der Ansparphase um jährlich zwei Prozent erhöht. Ab Beginn der Auszahlungsphase erfolgt jedoch keine Erhöhung mehr, dafür wird der Saldo des Wohnförderkontos entweder als Einmalbetrag mit 30 Prozent Abschlag oder verteilt bis zum 85. Lebensjahr besteuert.

Wird die Selbstnutzung der geförderten Wohnung aufgegeben, handelt es sich grundsätzlich um eine schädliche Verwendung. Dann erfolgt eine unmittelbare Besteuerung des Stands des Wohnförderkontos.

Will der Zulageberechtigte die Tilgungsförderung in Anspruch nehmen, hat er gegenüber seinem Anbieter die wohnungswirtschaftliche Verwendung nachzuweisen. Für die geleisteten Tilgungsbeträge beantragt der Anbieter für den Sparer die Altervorsorgezulage. Außerdem stellt er die für die Einkommensteuerveranlagung erforderliche Bescheinigung aus und stellt die geförderten Beträge in das Wohnförderkonto ein.

Alle Förderberechtigten, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, erhalten einmalig eine um 200 Euro erhöhte Grundzulage. Dieser Berufseinsteiger-Bonus wird erstmals für Beitragsjahre ab 2008 gewährt. Ein separater Antrag ist hierfür nicht erforderlich. Der Bonus wird automatisch bei Beantragung der Altersvorsorgezulage gewährt.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Mi., 22. November 2017

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