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Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Verbilligter Bezug kann steuerfrei bleiben...

Datum: 13.10.2008 | Rubrik: Job-Ticket
Arbeitgeber können ihrer Belegschaft monatlich Sachzuwendungen in Höhe von bis zu 44 Euro steuerfrei zukommen lassen. Denn insoweit gibt es eine Freigrenze, die nur bei einem Sachbezug und nicht bei einem Barzuschuss gilt. Im Zusammenhang mit Job-Tickets liegt ein Sachbezug nur dann vor, wenn der Arbeitgeber die Fahrkarte vom Verkehrsunternehmen erwirbt und verbilligt an seinen Arbeitnehmer abgibt. Diese Verbilligung bleibt im Ergebnis steuerfrei, wenn sie unter Einbeziehung weiterer zu berücksichtigender Sachbezüge monatlich 44 Euro nicht überschreitet. Die Finanzbehörde in Hamburg hat sich aktuell in einem Schreiben zu dieser Problematik geäußert und drei praxisrelevante Fälle dargestellt (Az. 52 - S 2334 - 057/06)

1. Der Arbeitgeber schließt für mehrere Arbeitnehmer über einen Vertriebspartner des Verkehrsunternehmens ein Großkundenabonnement ab. Nach den Tarifbestimmungen ist der Arbeitgeber verpflichtet, zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn eine Beteiligung am tariflichen Fahrgeld von monatlich 10 Euro je Arbeitnehmer zu leisten. Der verbleibende Betrag wird vom Nettoarbeitslohn der Arbeitnehmer einbehalten, der Gesamtbetrag an den Vertriebspartner abgeführt. Lösung: Unter der Voraussetzung, dass die Arbeitnehmer keine weiteren Sachbezüge erhalten, die insgesamt die Freigrenze überschreiten, bleibt der geldwerte Vorteil von 10 Euro aus der verbilligten Abgabe des Job-Tickets steuerfrei.

2. Der Arbeitgeber erwirbt für einen Arbeitnehmer eine Monatskarte und behält einen gegenüber dem Kaufpreis verminderten Betrag vom Nettoarbeitslohn ein. Lösung: Auch in diesem Fall bleibt der geldwerte Vorteil aus der verbilligten Überlassung der Monatskarte steuerfrei, wenn er mit anderen begünstigten Sachbezügen nicht mehr als 44 Euro beträgt.

3. Ein Arbeitnehmer hat mit einem Verkehrsunternehmen ein Monatskarten-Abonnement abgeschlossen. Der Arbeitgeber zahlt ihm hierfür einen monatlichen Zuschuss. Lösung: Es handelt es sich um Bararbeitslohn, auf den die Freigrenze nicht anwendbar ist, da der Arbeitgeber einen Zuschuss unmittelbar an den Arbeitnehmer leistet. Er ist deshalb voll als Arbeitslohn steuerpflichtig.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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