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Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Schlupflöcher bei Versicherungen werden gestopft...

Datum: 29.09.2008 | Rubrik: Jahressteuergesetz
In den Entwurf zum Jahressteuergesetz 2009 kommen noch ein paar Änderung, die Auswege vor der Abgeltungssteuer schließen sollen. Das betrifft Kapitallebensversicherungen. Sie beinhalten grundsätzlich das Privileg, dass die angesammelten Erträge bis zur Fälligkeit oder einer vorherigen Kündigung vom Fiskus unbelastet und dann in vielen Fällen auch noch zur Hälfte steuerfrei bleiben. Diese Vergünstigung soll für zwei derzeit massiv beworbene Produkten entfallen. Nach dem Gesetzesplan sollen Sparer der Abgeltungsteuer nicht entgehen, wenn sie ihr Vermögen unter dem Mantel einer Police etwa im Ausland weiter laufen lassen.

Bei diesen Modellen bringt der Anleger seine vorhandenen Wertpapiere als Einmalprämie in die Versicherung ein und umgeht damit die Abgeltungsteuer auf Zinsen, Dividenden sowie Verkaufserlöse aus nach 2008 erworbenen Titeln. Damit soll der Zinseszinseffekt brutto auflaufen und wird erst bei Fälligkeit der Police erfasst, beim Alter ab 60 und nach zwölfjähriger Laufzeit nur zur Hälfte mit der individuellen Progression. Das soll nicht mehr funktionieren; solche Depots im Versicherungsmantel sollen wie eine herkömmliche Vermögensverwaltung laufend besteuert werden und stehen dann sogar schlechter da als normale Fondssparverträge.

Den gleichen Einschnitt gibt es für Angebote, die nur ein minimales Todesfallrisiko absichern, um überhaupt noch als Lebensversicherung gelten zu können. Hierdurch kann die Rendite besser ausfallen, da der Anbieter weniger für den Risikoschutz abzweigen muss. Nun soll eine gesetzliche Definition vorgeben, was das Unternehmen an Risiken zumindest abdecken muss. Werden diese Mindeststandards nicht eingehalten, fließen dem Versicherten die anfallenden Erträge aus der Police laufend als steuerpflichtige Einnahmen zu.

Diese geplanten gesetzlichen Einschnitte bedeuten in der Praxis Folgendes:
  • Sofern es sich um eine herkömmliche Kapitallebensversicherung handelt, ändert sich nichts. Gleiches gilt für fondsgebundene Lebensversicherungen.
  • Handelt es sich hingegen um eine Police mit minimalem Schutz oder um eine verkappte Vermögensverwaltung, erfolgt die Besteuerung wie bei einem normalen Depot. Damit fällt schneller Abgeltungsteuer an.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Do., 23. November 2017

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