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Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Kredit vom Chef bleibt öfters steuerfrei...

Datum: 23.09.2008 | Rubrik: Geldwerter Vorteil
Viele Betriebe wollen ihre Angestellten langfristig an sich binden. Ein beliebtes Mittel hierzu ist die Zusage eines Firmenkredits. Ist der besonders lukrativ ausgestattet, fördert dies die Motivation der Mitarbeiter und sorgt eher für langjährige Treue zum Betrieb.

Ein solches von der Firma gewährtes günstiges Darlehen unterliegt jetzt viel seltener der Lohnsteuer. Denn ein geldwerter Vorteil liegt nur noch vor, wenn der Arbeitgeber einen Kredit unter dem marktüblichen Zinssatz vergibt. Nach einem internen Erlass des Bundesfinanzministeriums darf dabei sogar der niedrigste im Internet angebotene Satz von Direktbanken als Vergleichsgröße genommen werden (Az. IV 4C 5 S 2334/07/0009). Nur wenn der Betrieb weniger oder gar keine Zinsen verlangt, greift der Fiskus zu. Das gilt sowohl für bereits abgeschlossene als auch für neu vereinbarte Kredite mit dem Chef und rettet eine Reihe von Arbeitnehmern komplett vor der Steuerpflicht, bei vielen anderen mindern sich zumindest die Abgaben.

Aus der Differenz zwischen dem günstigsten Bankangebot und dem Zinssatz des Firmendarlehens wird dann der geldwerte Vorteil berechnet. Liegt der pro Monat bei maximal 44 Euro, fällt keine Lohnsteuer an, da insoweit die Freigrenze für Sachbezüge genutzt werden kann. Bekommt der Angestellte beispielsweise einen 40.000-Euro-Kredit für 3,4 Prozent und gibt eine Direktbank 4,7 Prozent vor, ist die Differenz von 1,3 Prozent steuerpflichtig. Das macht im Jahr 520 und monatlich 43,33 Euro. Das liegt unter der Freigrenze von 44 Euro, sodass der Chef das Darlehen steuerfrei zur Verfügung stellen kann.

Eine Reihe von Mitarbeitern kann sogar unabhängig von der Darlehenshöhe auch noch einen jährlichen Rabattfreibetrag von 1.080 Euro in Anspruch nehmen. Liegt der Zinsvorteil nicht über diesem Wert, bleibt er damit steuerfrei. Dieses Extra steht aber nur Angestellten von Firmen zu, die sich auch geschäftlich mit der Geldvergabe beschäftigen. Das trifft beispielsweise auf Banken, Versicherungen oder Bausparkassen zu. Solche Arbeitgeber brauchen erst dann Lohnsteuer einbehalten, wenn der jährliche Zinsvorteil über 1.080 Euro liegt.

In allen übrigen Fällen sollten ab sofort die Konditionen von günstigen Banken im Internet studiert werden, um die Abgabe auf den Kredit vom Chef gering zu halten. Maßgebend sind dabei die Sätze zu dem Zeitpunkt, an dem das Darlehen vergeben wird.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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