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Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Gewinnzuschlag für Privatfahrten mit mehreren Pkw...

Datum: 22.09.2008 | Rubrik: Betriebseinnahmen
Ein Selbstständiger kann zwar als Betriebsausgaben die Kosten für drei Pkw absetzen, im Gegenzug muss er aber für jeden Wagen die Privatfahrten als Gewinnerhöhung ansetzen. Zwar kann jemand nur immer mit einem Auto fahren. Doch nach dem Urteil des Finanzgerichts Münster reicht bereits die bloße Auswahlmöglichkeit zwischen verschiedenen luxuriösen oder sportlichen Fahrzeugen je nach passender Gelegenheit für sich alleine gesehen für einen steuerpflichtigen privaten Nutzungsvorteil aus (Az. 6 K 2405/07).

Im zugrunde liegenden Fall hatte ein Unternehmensberater mit einem 7er-BMW, dem Porsche Carrera und dem Porsche Cayenne gleich drei teure Autos als Betriebsvermögen deklariert und sämtliche anfallenden Kosten Gewinn mindernd abgesetzt. Für den laut Listenpreis teuersten Wagen versteuerte er monatlich pauschal einen Pauschalbetrag als Entnahme für Fahrten in der Freizeit. Seine Ehefrau nutze den betrieblichen Fuhrpark ebenfalls nicht, sie hatte ein weiteres Auto zur Verfügung.

Nach dem Urteil muss er dennoch die Privatnutzung für alle drei Pkw versteuern, weil sich die Kfz deutlich voneinander unterscheiden wie etwa Limousine, Sportflitzer und Geländewagen. Zwar kann ein Unternehmer in der Praxis immer nur einen Wagen aus seinem betrieblichen Fuhrpark für Freizeit- oder Urlaubsfahrten nutzen. Aber für alle Autos fallen auch dann Aufwendungen an, wenn die nicht bewegt werden und nur auf dem Betriebsgelände stehen. Im Ergebnis kann der Selbstständige nun für drei Wagen weiterhin Betriebsausgaben absetzen und muss im Gegenzug einen Teil hiervon als Entnahme dem Gewinn wieder hinzurechnen.

Nach einem Erlass der Finanzverwaltung muss der teuerste Wagen nach der so genannten Listenpreisregel für Privatfahrten versteuert werden, sofern ausschließlich der Betriebsinhaber und keine Familienangehörigen darauf Zugriff haben (Az. IV A 6 - S 2177 - 1/02). Diese Erleichterung darf nach Ansicht der Richter aber nicht mehr verwendet werden, wenn ein Selbstständiger eine Auswahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Fahrzeugen des Betriebs zur privaten Nutzung hat. Daher fühlten sich die Richter nicht an die Verwaltungsanweisung gebunden, die lediglich verbindliche Regelungen für die Finanzbeamten vorgibt.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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