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Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Abzug wird beim Porsche gekürzt...

Datum: 01.09.2008 | Rubrik: Betriebsausgaben
Bei einem Sportwagen der Luxusklasse wie einem Porsche 911 Turbo Coupé kann von der Art des Autos auf dessen private Nutzung geschlossen werden. Beträgt der Kaufpreis mit 120.000 Euro rund ein Drittel des Gesamtumsatzes eines Unternehmens, ist die Angemessenheit der Betriebsausgaben erheblich überschritten. Mit diesem Tenor stufte jetzt das Finanzgericht Nürnberg den Porsche insoweit als unangemessen ein, als der Preis über 35.000 Euro hinausgeht (Az. IV 94/2006). Folge: Der Differenzbetrag mindert nicht den steuerlichen Gewinn und die hierauf entfallende Vorsteuer wird nicht vom Finanzamt erstattet.

Bei dem Porsche handelt es sich um einen PS starken Sportwagen, der nach der Anschauung breitester Bevölkerungskreise in sehr starkem Maße die private Lebenssphäre berührt, sodass eine betriebliche Veranlassung zurücktritt, so die Richter. Dieses Urteil ist kein Einzelfall. Immer öfters stuft der Fiskus den betrieblichen Fuhrpark bei üppiger oder flotter Ausstattung zusammen, sodass sich die Pkw-Kosten nur anteilig auswirken. Das gilt sogar dann, wenn das Gefährt eindeutig für Firma oder Kanzlei benötigt wird. Eine Reihe weiterer Gerichtsentscheidungen zeigt, dass dieses Thema vor allem im Rahmen von Betriebsprüfungen immer öfters auf den Tisch kommt.

Wird ein Wagen von Finanzbeamten oder -gerichten als unangemessen eingestuft, sind die Kosten insoweit nicht als Betriebsausgaben absetzbar. Beim nach Auffassung des Finanzamts viel zu üppigen oder zu sportlich ausgefallenen Pkw erhöht dann der Teil der Leasingraten oder Abschreibungen den Gewinn, der als unangemessen gilt. Hätte nach fiskalischen Grundsätzen bereits der halb so teure Pkw ausgereicht, gilt das dann für 50 Prozent der Leasinggebühren beim gekauften Wagen. Neben dem Gewinnaufschlag kommt auch noch die Umsatzsteuer hinzu, insoweit liegt Eigenverbrauch vor. Immerhin dürfen die übrigen laufenden Betriebskosten von Inspektion über Benzin bis hin zu Versicherung voll abgesetzt werden. Hier geht das Finanzamt davon aus, dass dieser Aufwand in etwa auch beim preiswerteren Wagen anfällt. Daher spielt auch keine Rolle, dass der größere oder schnellere Pkw viel öfter an der Tankstelle vorbeischauen muss. Dafür macht sich eine andere Regel negativ bemerkbar. Wird der unangemessen teure Pkw auch für Freizeit und die Pendelstrecke ins Büro benutzt, berechnet sich der monatliche Privatanteil für Gewinn und Umsatzsteuer vom vollen Listenpreis, selbst wenn der Wagen zu zwei Drittel als unangemessen einstuft wurde. Hier gewährt der Fiskus keinen Abschlag auf den Autowert.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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