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Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Nicht bei Aufenthalt im Wohnmobil...

Datum: 29.08.2008 | Rubrik: Doppelte Haushaltsführung
Das Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz hat entschieden, dass bei den Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit keine Werbungskosten nach den Grundsätzen einer doppelten Haushaltsführung berücksichtigt werden können, wenn die auswärtige Unterbringung in einem Wohnmobil stattfindet.

Im Streitfall wohnte der Kläger in Rheinland-Pfalz und war im Streitjahr 2005 bei einem Unternehmen in Hamburg angestellt. Schon für das Jahr 2004 hatte das Finanzamt die im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung geltend gemachten Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit nicht anerkannt. Der Kläger hatte ein Wohnmobil, das er während der Arbeitswoche in Hamburg als Unterkunft – das Fahrzeug stand dann auf dem Firmengelände – wie auch für die Fahrten zwischen seinem Wohnort in Rheinland-Pfalz und Hamburg nutzte.

Für das Jahr 2005 beantragte der Kläger - bei den gleichen Gegebenheiten wie schon im Jahr 2004 - erneut die Berücksichtigung von weiteren, auf die doppelte Haushaltsführung entfallenden Werbungskosten in Höhe von rund 3.300 Euro, was das Finanzamt aber ablehnte.

Die dagegen angestrengte Klage war erfolglos. Das FG Rheinland-Pfalz führte aus, eine doppelte Haushaltsführung liege (nur) vor, wenn der Arbeitnehmer außerhalb des Orts, in dem er einen eigenen Hausstand unterhalte, beschäftigt sei und auch am Beschäftigungsort wohne. Erforderlich sei also eine Aufsplittung der normalerweise einheitlichen Haushaltsführung auf zwei verschiedene Haushalte. Von einem Wohnen beziehungsweise einem Führen eines (zweiten) Haushalts am Beschäftigungsort, könne bei einem Leben in einem Wohnmobil während der Arbeitswoche jedenfalls dann nicht die Rede sein, wenn das Fahrzeug, wie im Streitfall, nicht am auswärtigen Standort verbleibe, sondern zu Wochenendheimfahrten beziehungsweise weiteren Dienst – oder Privatfahrten verwendet werde.

Außerdem sei festzustellen, dass das Finanzamt von den insgesamt geltend gemachten Werbungskosten von rd. 11.000 Euro bereits einen Betrag von rund 8.100 Euro berücksichtigt habe.

Finanzgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 23.07.2008, 2 K 1238/08, nicht rechtskräftig
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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