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Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Mehr staatliche Förderung für Arbeitnehmer...

Datum: 04.08.2008 | Rubrik: Mitarbeiterbeteiligung
Die Belegschaft soll stärker am Unternehmenserfolg beteiligt werden. Hierzu wird die staatliche Förderung verbessert. Das sieht der Gesetzentwurf zur steuerlichen Förderung der Mitarbeiterkapitalbeteiligung vor, der 2009 in Kraft treten soll. Damit wird das Ziel der Großen Koalition umgesetzt, die derzeit im europäischen Vergleich unterdurchschnittliche Verbreitung der Mitarbeiterbeteiligung anzuheben.

Nach dem Vorhaben gibt es bessere Förderkomponenten. Der Satz für vermögenswirksame Leistungen steigt von 18 auf 20 Prozent, sofern die VWL in Beteiligungen angelegt werden. Damit können pro Jahr 400 Euro gespart werden, für die es eine steuerfreie Zulage von 80 Euro gibt. Wer auch noch einen Bausparvertrag abschließt, kann gleichzeitig weitere 42,30 Euro Zulage bekommen. Die bemisst sich mit neun Prozent auf einen jährlichen Sparbetrag von 470 Euro. Zusammen sind das dann 122,30 Euro, die der Staat zuschießt.

Zudem klettert die Einkommensgrenze von 17.900 auf 20.000 Euro und für Verheiratete von 35.800 auf 40.000 Euro, bis zu der es Zulagen gibt. Damit erweitert sich der Kreis der Berechtigten geringfügig. Der Arbeitnehmer kann deutlich mehr als diesen jährlichen Grenzbetrag verdienen. Denn er bemisst sich nach dem zu versteuernden Einkommen, also abzüglich Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen. Auch der Kinderfreibetrag wird abgezogen, selbst wenn der sich im Steuerbescheid nicht mindernd auswirken sollte.

Vermögenswirksame Leistungen gibt es für Arbeiter, Angestellte, Azubis, Beamte, Richter, Berufssoldaten, Teilzeitbeschäftigte und 400-Euro-Jobber. Gespart werden darf auf den eigenen Vertrag und auch auf Namen des Ehegatten oder vom Nachwuchs bis zum 17. Lebensjahr. Die VWL kann der Arbeitnehmer vom Lohn abzweigen sowie laut Vereinbarung oder Tarifvertrag zusätzlich auszahlen. Sofern der Chef den Betrag obendrauf gibt, kann sich über die Jahre eine üppige Sparsumme ansammeln, ohne dass der Arbeitnehmer einen Cent aufwendet. Er muss lediglich die Lohnsteuer auf die Sparrate des Arbeitgebers zahlen, die wird wie normales Gehalt behandelt.

Es gibt auch noch eine zweie Förderung vom Staat. Der Arbeitgeber kann seinen Angestellten ab 2009 jährlich 360 Euro ohne Lohnsteuer und Sozialabgaben zuwenden, wenn die Gelder in Mitarbeiterbeteiligungen fließen. Wechselt ein Angestellter den Betrieb oder hat er mehrere Jobs, kann er den Freibetrag mehrfach in Anspruch nehmen. Diese Steuerfreiheit gibt es im Gegensatz zur VWL unabhängig von Einkommensgrenzen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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