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Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Verschärfte Regeln bei Freiberuflern...

Datum: 29.07.2008 | Rubrik: Geldwäsche
Bundestag und Bundesrat haben jetzt einem verschärften Geldwäschegesetz zugestimmt, das die Vorgaben von zwei entsprechenden EU-Richtlinien umsetzt. Hierzu gibt es dann auch Ergänzungen und Neuregelungen im Kreditwesen- und Versicherungsaufsichtsgesetz sowie im Strafgesetzbuch. Bislang waren nach dem Geldwäschegesetz vorrangig Banken, Versicherungsunternehmen und Finanzdienstleister zur erhöhten Sorgfalt bei Kapitaltransaktionen verpflichtet, nun kommen Freiberufler hinzu. Führen beispielsweise Rechtsanwälte, Steuerberater, Notare, Rechtsanwälte oder Wirtschaftsprüfer für ihre Mandanten Immobilien- oder Geldgeschäfte durch, haben sie eine Reihe von Sorgfaltspflichten zu beachten, die sich nach dem Geldwäscherisiko und der Art von Geschäftsbeziehung oder Transaktion richten.

So wird etwa ein erhöhtes Risiko angenommen, wenn der Vertragspartner bei der Identifizierung nicht persönlich anwesend sind, erkennbar Strohmänner auftreten, es sich um politisch exponierte Personen handelt oder Transaktionen über Korrespondenzinstitute und Bankmantelgesellschaften abgewickelt werden. Das gilt insbesondere bei Bargeschäften von mehr als 15.000 Euro und Zweifeln an der Richtigkeit der Angaben zur Identität des Vertragspartners oder des dahinter stehenden wirtschaftlich Berechtigten. Anzeigepflichtig ist, wenn die Freiberufler für ihre Mandanten an der Planung oder Durchführung folgender Geschäfte mitwirken:
  • Kauf oder Verkauf von Immobilien oder Gewerbebetrieben,
  • Verwaltung von Geld, Wertpapieren oder sonstigen Vermögenswerten,
  • Eröffnung oder Verwaltung von Bank-, Spar- oder Wertpapierkonten,
  • Beschaffung von Mitteln, die zur Gründung, zum Betrieb oder zur Verwaltung von Gesellschaften erforderlich sind,
  • Gründung, Betrieb oder Verwaltung von Treuhandgesellschaften, Gesellschaften oder ähnlichen Strukturen sowie
  • Durchführung von Finanz- oder Immobilientransaktionen im Namen des Mandanten.
Einen Verdacht müssen Steuerberater und -bevollmächtigte bei der örtlich zuständigen Steuerberaterkammer melden, für Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer wird die Überwachungsaufgabe von der Wirtschaftsprüferkammer übernommen. Im Gegenzug gibt es ein paar Erleichterungen für Unternehmen, die werden in einigen Bereichen von formalen Anforderungen entlastet. So müssen beispielsweise weniger Unternehmen als bisher einen Geldwäschebeauftragten bestellen und außerdem beträgt die Aufbewahrungspflicht für relevante Unterlagen nur noch fünf anstatt sechs Jahre.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Fr., 24. November 2017

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