Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

E-Mail-Versand ist zulässig...

Datum: 28.07.2008 | Rubrik: Einspruch und Widerstand
Gegen den aktuellen Einkommensteuerbescheid für 2007 oder andere Verwaltungsakte vom Finanzamt lässt sich auch online Einspruch einlegen. Das Bundeszentralamt für Steuern in Bonn weist jetzt darauf hin, dass auch ein Rechtsbehelf per E-Mail möglich ist. Das hat den entscheidenden Vorteil, dass die Einspruchsfrist von einem Monat besser eingehalten werden kann, da die Mail in Sekundenbruchteilen bei der Behörde ankommt. Der postalische Weg dauert schon mal ein paar Tage. Maßgebend ist der Tag, an dem der Einspruch beim Finanzamt ankommt, per Mail gelingt das deutlich schneller als mit einem Brief.

Hintergrund dieser wenig beachteten Möglichkeit ist eine gesetzliche Regelung in der Abgabenordnung, wonach lediglich ein schriftlicher Einspruch verlangt wird, aus dem lediglich der Name des Absenders hervorgehen muss. Eine Unterschrift ist hingehen nicht zwingend erforderlich. Diese Voraussetzungen erfüllt eine Mail. Da die Finanzbehörden generell die Übermittlung elektronischer Dokumente erlauben und etwa bei der Umsatzsteuer-Voranmeldung sogar darauf bestehen, ist der Weg für die Steuerzahler eröffnet. Das zuständige Finanzamt muss lediglich eine elektronische Zugangsmöglichkeit haben, was heutzutage die Regel ist. Sofern eine E-Mail-Adresse im Steuerbescheid angegeben ist, erklärt die Behörde damit offiziell die Bereitschaft zum Empfang elektronischer Dokumente. Dabei muss der Einspruch noch nicht einmal mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen sein. Die soll nämlich eine Unterschrift ersetzen, die aber beim Einspruch gerade nicht erforderlich ist. Ausreichend ist daher eine einfache E-Mail, die wird als formgerecht angesehen.

Ein erfolgreicher Einspruch muss zulässig sein. Das entscheidende Kriterium ist die einmonatige Einspruchsfrist. Sie beginnt am dritten Tag nach der Aufgabe zur Post. Fällt dieser Termin auf einen Sams-, Sonn- oder Feiertag, gilt der Bescheid erst am nächsten Werktag als zugestellt. Um die Frist einzuhalten, ist es erforderlich, dass der Einspruch zumindest am letzten Tag beim zuständigen Finanzamt eingeht. Es reicht nicht aus, das Schriftstück erst an diesem Tag zur Post zu geben. Wird es terminlich eng, hilft dabei die Mail. Zur Fristwahrung reicht auch zunächst ein vorsorglicher Einspruch ohne Begründung. Das schafft Zeit, um Belege oder Argumente zu besorgen. Hierzu räumt das Finanzamt eine Nachfrist ein, die nicht unter vier Wochen liegt.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 116 | Seite: 60 von 116
« zurück 57 58 59 60 61 62 63 » weiter
Mi., 22. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... das Statistische Bundesamt nachgerechnet hat? Im Schnitt erstattet das Finanzamt für jede Steuererklärung 823 Euro.
 

Social Bookmarks