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Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Neue Steuertaktik fürs Festgeld...

Datum: 14.07.2008 | Rubrik: Leitzinserhöhung
Anfang Juli 2008 hatte die Europäische Zentralbank den Leitzins um 25 Basispunkte auf 4,25 Prozent erhöht. Das war der erste Zinsschritt seit Juni 2007, weitere könnten angesichts der Inflationsraten folgen. Darüber können sich Sparer freuen, die ihr Kapital kurzfristig parken. Denn die meisten Banken geben die steigenden Zinsen zügig an ihre Kundschaft weiter, indem die Sätze für Festgeld und Laufzeitkonten angehoben werden. Da generell die Nettorendite bei der Geldanlage entscheidend ist, sollten steuerliche Überlegungen bei der Wahl des richtigen Produkts eine Rolle spielen. Hierbei sind zwei Aspekte besonders zu beachten:

1. Sofern sich Anleger jetzt für Laufzeitkonten über mindestens ein halbes Jahr entscheiden, profitieren sie nicht nur vom anziehenden Kupon. Denn die Zinsen gibt es erst 2009 ausbezahlt, dann werden unabhängig von der Höhe der Erträge nur noch 25 Prozent Abgeltungsteuer einbehalten und die Zinsen müssen nicht mehr in der Steuererklärung deklariert werden.

2. Entscheiden sich Sparer hingegen für Tagesgeld, müssen sie die monatlich oder quartalsweise ausbezahlten Erträge noch der meist höheren individuellen Progression unterwerfen und zuvor wird der 30prozentige Zinsabschlag fällig. Da die Einnahmen dann noch in den Steuerbescheid für 2008 einfließen, erhöhen sie auch die Progression für das übrige Einkommen des Anlegers. Insoweit fällt die Nettorendite geringer aus, sofern der Zinssatz fürs Tagesgeld nicht deutlich über dem für ein Laufzeitkonto liegt.

Doch bei der Wahl für das richtige Produkt sind nicht nur steuerliche Überlegungen sinnvoll. Sollte die Europäische Zentralbank den Leitzins in den kommenden Wochen oder im Herbst 2008 noch einmal erhöhen, wird das bei den Laufzeitkonten erst einmal nicht berücksichtigt. Hier gibt es die Zinsanpassung frühestens im Januar 2009, wenn die Gelder fällig und neu angelegt werden. Hier profitieren dann Tagesgelder, die beispielsweise bis September laufen und dann meist automatisch reinvestiert werden. Sofern dann schon ein höherer Leitzins gilt, gibt es die neuen Zinsen schon zum nach oben angepassten Niveau.

Keine Gedanken müssen sich hingegen Anleger machen, die den Sparerfreibetrag ohnehin nicht überschreiten. Hier gibt es die Auszahlung 2008 und auch 2009 steuerfrei.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Di., 21. November 2017

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