Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Gebühren sind meist nicht absetzbar...

Datum: 10.06.2008 | Rubrik: Verbindliche Auskunft
Seit Mitte Dezember 2006 verlangt das Finanzamt für Anträge auf Erteilung einer verbindlichen Auskunft Gebühren. Diese Kostenpflicht wurde durch das Jahressteuergesetz 2007 eingeführt. Gleichzeitig gab es eine neue gesetzliche Definition von steuerlichen Nebenleistungen in der Abgabenordnung, die um Gebühren für verbindliche Auskünfte ergänzt wurde. Die Aufwendungen können bei entsprechender beruflicher oder betrieblicher Veranlassung dem Grunde nach Werbungskosten oder Betriebsausgaben darstellen.

Die Oberfinanzdirektion Münster weist allerdings jetzt mit Kurzinformation Einkommensteuer 15/2008 darauf hin, dass Steuern vom Einkommen, sonstige Personensteuern sowie die Umsatzsteuer nicht vom Einkommen als Minderungsposten abgezogen werden darf. Dabei unterliegen Nebenleistungen ebenfalls dem Abzugsverbot, soweit sie auf nicht abziehbare Steuern entfallen. Also sind Gebühren für verbindliche Auskünfte als steuerliche Nebenleistungen vom Abzug ausgeschlossen, wenn sich die verbindliche Auskunft auf nicht abziehbare Steuern bezieht. Ausnahme ist die Gewerbesteuer, die stellt noch bis Ende 2007 eine abziehbare Steuer dar.

Die Gebühr für die Erteilung einer verbindlichen Auskunft richtet sich in erster Linie nach dem so genannten Gegenstandswert, der beträgt mindestens 5.000 und maximal 30 Millionen Euro. Das ergibt Gebühren zwischen 121 und 91.456 Euro. Der Gegenstandswert gibt die steuerliche Auswirkung des zu klärenden Sachverhalts vor und berechnet sich nach der Differenz zwischen der Rechtsauffassung der Antragstellers und der gegenteiligen Meinung vom Finanzamt. Bei Dauersachverhalten wie etwa einer Vermietung wird auf die durchschnittliche steuerliche Auswirkung eines Jahres abgestellt. Ist der Gegenstandswert in dieser weise nicht ermittelbar, erfolgt die Berechnung der Gebühr nach dem zeitlichen Aufwand, den die Finanzbeamten für die Ermittlung des Sachverhalts, Klärung der Rechtsfragen sowie Prüfung des Antrags benötigen. Pro angefangener halber Stunde werden 50 und insgesamt mindestens 100 Euro fällig. Muss das Finanzamt zur Klärung noch andere Behörden hinzuzuziehen, ist diese zusätzliche Bearbeitungszeit ebenfalls gebührenpflichtig. Diese Gebühren muss der Steuerzahler in der Regel als privat verbuchen und kann sie nicht von der Steuer absetzen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 116 | Seite: 47 von 116
« zurück 44 45 46 47 48 49 50 » weiter
Fr., 24. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... nach Angaben des Bundesrechnungshofes, jeder zweite Steuerbescheid fehlerhaft ist!
 

Social Bookmarks