Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Gehaltsminderung durch Fahrkostenzuschuss gilt nicht ...

Datum: 27.05.2008 | Rubrik: Werbungskosten
Mehrere Finanzämter haben berichtet, dass Arbeitnehmer einer Deutschen Großbank mit ihrem Arbeitgeber eine Lohnminderung zugunsten der Überlassung eines Dienstfahrzeugs für private Zwecke vereinbart haben. Im Rahmen der Einkommensteuererklärung beantragen die Mitarbeiten dann in Höhe des Gehaltsverzichts einen Werbungskostenabzug. Dies sollen die Finanzämter nicht akzeptieren, wie auch einer Verfügung der Oberfinanzdirektion Münster hervorgeht. Auf der einen Seite unterliegt nur der tatsächlich ausgezahlte Barlohn plus dem geldwerten Vorteil der Lohnsteuer, wenn der
  • Arbeitnehmer unter Änderung des Anstellungsvertrags auf einen Teil seines Barlohns verzichtet und
  • Arbeitgeber ihm stattdessen einen Firmenwagen zur Privatnutzung zur Verfügung stellt.
Von dieser Möglichkeit der Umwandlung von Bar- in Sachlohn machen die Bankmitarbeiter Gebrauch. Entsprechend der Dienstwagenregelung beteiligen sie sich an den Leasingraten und den laufenden Betriebskosten des Fahrzeugs, in dem die Bank das variable Gehalt aus Bonus oder Tantieme für den privaten Nutzungsanteil mindert und den geldwerten Vorteil für die Überlassung des jeweiligen Fahrzeugs lohnversteuert.

Soweit die Arbeitnehmer nun im Rahmen der Einkommensteuererklärung beantragen, in Höhe des Gehaltsverzichts einen Werbungskostenabzug zuzulassen, kann den Anträgen nicht entsprochen werden. Das ergibt sich aus zwei Gründen:
  • Einerseits liegt im Ergebnis keine Minderung des Gehalts vor, da der entfallende Barlohn durch eine Sachzuwendung in Form der PKW-Gestellung ersetzt wurde. Unerheblich ist, dass die Gehaltsminderung in der Regel höher ist als der aufgrund besonderer Bewertungsvorschriften für steuerliche Zwecke festzusetzende Sachbezugswert. Maßgebend ist hierbei monatlich ein Prozent vom Bruttolistenpreis des Firmenwagens, unabhängig von der privaten Fahrleistung.
  • Andererseits ist gesetzlich geregelt, dass als Werbungskosten nur Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen anzuerkennen sind. Keine Aufwendungen und damit keine Werbungskosten liegen vor, wenn Einnahmen dadurch entgehen, dass auf sie verzichtet wird.
Das Finanzgericht Münster hat übrigens jüngst in einem gleich gelagerten Fall die Klage eines Arbeitnehmers in einem rechtskräftigen Urteil als unbegründet zurückgewiesen (Az. 10 K 3508/05 E).
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 116 | Seite: 43 von 116
« zurück 40 41 42 43 44 45 46 » weiter
Do., 23. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... unsere Beratungsstellen durch permanente Schulungen immer auf dem aktuellsten Stand sind!...
 

Social Bookmarks