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Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Üppige Schadensbeseitigung begrenzt Steuerabzug...

Datum: 20.05.2008 | Rubrik: Werbungskosten
Werden Schäden in der vermieteten Wohnung allzu großzügig beseitigt, lässt sich der Aufwand nicht sofort als Werbungskosten absetzen. Im vom Bundesfinanzhof entschiedenen Fall hatte der Hauseigentümer die vermieteten Kellerräume aufgrund eines Wasserschadens renoviert. In diesem Zusammenhang wurde dann auch gleich eine Zwischenwand abgebrochen, eine Tür durch eine größere Fensteranlage ersetzt und eine Heizungsanlage eingebaut. Diese Veränderungen führen zu einer wesentlichen Erweiterung des Gebäudeteils, die eine Verbesserung der Nutzungsmöglichkeit zur Folge haben.

Damit handelt es sich nicht mehr um sofort absetzbaren Erhaltungsaufwand, sondern um nachträgliche Herstellungskosten für das Gebäude. Die wirken sich nur langfristig über die jährlichen Abschreibungen als Werbungskosten aus (Az. IX R 28/07). Da Gebäude in der Regel über 50 Jahre abgeschrieben werden, zählt der Aufwand jährlich nur mit jeweils zwei Prozent.

Erhaltungsaufwand hingegen zählt sofort in voller Höhe als Werbungskosten. Das sind sämtliche Aufwendungen zur Instandhaltung und -setzung eines Mietobjekts inklusive Außenanlagen wie etwa laufender Reparaturaufwand, Pflege- und Wartungskosten. Dabei spielt die Höhe der Kosten erst einmal keine Rolle. Alternativ können Vermieter die Kosten auch gleichmäßig auf zwei bis fünf Jahre verteilen. Die Wahlfreiheit ist dann sinnvoll, wenn die Steuerprogression in mehreren Jahren gleichmäßig gesenkt werden soll und der sofortige Vollansatz der Erhaltungsaufwendungen die Einkünfte gegen Null tendieren lässt. Dann würden Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen wirkungslos verpuffen. Bei bebauten Grundstücken sind sofort abziehbarer Erhaltungsaufwand grundsätzlich solche Aufwendungen, die
  • die Art eines Gebäudes nicht verändern,
  • das Grundstück in seinem ordnungsmäßigen Zustand erhalten sollen,
  • regelmäßig und in ungefähr gleicher Höhe wiederkehren,
  • eine dem technischen Fortschritt entsprechende Modernisierung beinhalten,
  • bei der Erneuerung von Gebäudeteilen anfallen.
Unter diesen Aspekten durften im Urteilsfall zumindest die Zahlung zur Beseitigung der Folgen des Wasserschadens voll steuermindernd abgesetzt werden.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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