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Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Kundenkarte fällt nicht darunter ...

Datum: 14.01.2008 | Rubrik: Steuerfreier Sachbezug
Einen Lohnzuschlag von bis zu 44 Euro im Monat kann der Arbeitgeber auch durch einen steuerfreien Sachbezug ausgleichen. Damit darf die Belegschaft aufs Jahr hochgerechnet bis zu 528 Euro netto kassieren, was einem steuerpflichtigen Lohn von über 1.000 Euro entsprechen kann. Das gelingt etwa durch einen Benzingutschein über 30 Liter Super, nicht jedoch durch einen Tankbon über 40 Euro. Denn nur Sachbezüge sind begünstigt, nicht jedoch Geldleistungen. Eine solche Gestaltung mit sachlichen Vorteilen bringt monatlich netto meist mehr als eine Gehaltserhöhung von 60 Euro.

In vom Finanzgericht Niedersachsen entschiedenen Fall gelang die Steuerfreiheit jedoch nicht. Hier gewährte ein Tankstellenbetreiber seinen Mitarbeitern einen regelmäßigen Warenbezug. Seine Belegschaft erhielt eine Guthabenkarte, über die sie monatlich für bis zu 44 Euro limitiert wahlweise Benzin, Tabak- oder Süßwaren aus dem Sortiment ordern durften. Diese Großzügigkeit gelingt allerdings nicht ohne Beteiligung des Fiskus. Denn hierbei handelt es sich nicht um einen Warengutschein, sodass die Freigrenze für Sachbezüge nicht anwendbar ist, so der Tenor des Urteils (Az. 11 V 65/07). Begründung der Richter: Der Arbeitgeber hat der Belegschaft lohnsteuerpflichtigen Barlohn zugewendet, indem er die Kosten der von den Arbeitnehmern bezogenen Waren bis zu einer monatlichen Höchstgrenze selbst getragen hat.

Eine Kundenkarte ist nicht mit einem Warengutschein vergleichbar, da sie keine gegen einen Dritten bestehende Forderung auf eine Sache oder Dienstleistung repräsentiert. Sie verschafft Arbeitnehmern keinen Anspruch auf eine Ware oder Dienstleistung, sondern legitimiert lediglich, Sortimentsprodukte auf Rechnung der Tankstelle zu beziehen. Das ist mit einem einlösbaren Geldgutschein über 44 Euro vergleichbar und nicht mit einem Sachgutschein über den konkreten Bezug von 40 Tafeln Schokolade oder 30 Liter Diesel.

Ein beliebtes Extra war in der Vergangenheit auch das Job-Ticket. Die kostenlos oder verbilligt abgegebene Fahrkarte für den Verkehrsverbund stellt jedoch ab 2004 steuerpflichtigen Arbeitslohn dar. Dem können Angestellte aber im Gegensatz zum Warengutschein ausweichen, indem sie die Freigrenze für Sachbezüge von monatlich 44 Euro in Anspruch nehmen. Ist der Vorteil nicht höher, bleibt das verbilligte Job-Ticket auch weiterhin ohne Steuerlast, selbst wenn die Angestellten es nur privat verwenden.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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