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Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Beiträge zur Krankenkasse sind bald steuerlich stärker absetzbar...

Datum: 05.05.2008 | Rubrik: Sonderausgaben
Ab 2010 werden voraussichtlich alle Bürger einen größeren Teil ihrer Beiträge zur Krankenkasse und Pflegeversicherung steuerlich absetzen können. Das gilt unabhängig davon, ob sie privat oder gesetzlich versichert sind. Das ergibt sich aus einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums an den Haushaltsausschuss. Was die Steuerzahler freut, ärgert den Fiskus. Denn dem Staat drohen dadurch erhebliche Steuermindereinnahmen in Milliardenhöhe. Für die Steuererklärungen 2007 bis 2009 bleibt es hingegen dabei, dass Bürger maximal 2400 und Arbeitnehmer 1500 Euro für alle Versicherungsbeiträge mit Ausnahme der Altersvorsorgeaufwendungen absetzen dürfen.

Hintergrund der Aussicht auf Besserung in gut anderthalb Jahren ist ein Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 13. Februar 2008. Karlsruhe hatte entschieden, dass die derzeitige begrenzte Absetzbarkeit von privaten Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen verfassungswidrig ist (Az. 2 BvL 1/06). Die im Einkommensteuergesetz geregelte Grenze für die steuerliche Absetzbarkeit von Beiträgen ist zu gering, so die Richter. Der seit 2005 neu geregelte Sonderausgabenabzug reiche aktuell nicht aus, um Steuerzahlern und ihrer Familie eine sozialhilfegleiche Kranken- und Pflegeversorgung zu gewährleisten. Dabei hat das Bundesverfassungsgericht der Regierung eine Schonfrist eingeräumt. Die Vorschrift muss nicht rückwirkend korrigiert, sondern bis zum 1. Januar 2009 entsprechend neu geregelt werden.

Die Entscheidung aus Karlsruhe bezog sich nur auf die Kosten einer privaten Kranken- und Pflegeversicherung. Bei der Gesetzesneufassung muss aber beachtet werden, dass es bei der Steuerfreiheit keinen Unterschied zwischen Beiträgen zur gesetzlichen und privaten Versicherung gibt. Dem folgt das Bundesfinanzministerium offenbar.

Allerdings sollen sich die Bürger nicht allzu große Hoffnungen machen. Denn Krankenversicherungsbeiträge müssen nicht generell und in unbegrenzter Höhe steuerfrei gestellt werden. Nach der Vorgabe aus Karlsruhe reicht es nämlich aus, einen als Sozialbeitrag definierten Anteil der tatsächlich gezahlten Versicherungsprämien steuerlich absetzbar zu machen. Diese Einschränkung betrifft beispielsweise Beiträge zu privaten Krankenversicherungsverträgen, deren Leistungsumfang das Niveau der Sozialhilfe übersteigt. Immerhin besteht die Aussicht, dass es zu einer steuerlichen Berücksichtigung der Versicherungsbeiträge für Kinder von privat Krankenversicherten kommen wird – aber erst ab 2010.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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