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Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Beitritt ist dem Fiskus sofort zu melden...

Datum: 25.04.2008 | Rubrik: Geschlossene Fonds
Anleger müssen dem Finanzamt innerhalb eines Monats deklarieren, wenn sie sich an einem ausländischen geschlossenen Fonds beteiligt haben. Ein Schreiben der Oberfinanzdirektion Hannover weist Finanzbeamte und Betriebsprüfer aktuell darauf hin, verstärkt auf diese Pflicht zu achten und Missstände den zuständigen Kollegen für Fahndung und Strafsachen zu melden (Az. S 0320 - 46 - StO 142). Diese nahezu unbekannte und in Prospekten kaum erwähnte gesetzliche Anzeigepflicht besteht erneut, sofern sich die Beteiligungsquote später verändert oder die Anteile verkauft werden. Wer dem nicht, unvollständig oder verspätet nachkommt, begeht nach Paragraf 138 Abgabenordnung eine Steuergefährdung. Diese Ordnungswidrigkeit kann mit Bußgeld und Zwangsmitteln von bis zu 5000 Euro geahndet werden.

Daher sollten Fondsanleger ihre Anzeigepflichten jetzt ernst nehmen. Neben dem möglichen Bußgeld riskieren sie auch noch, künftig bei der Steuererklärung genauer unter die Lupe genommen zu werden. Auszufüllen ist der Vordruck BZSt - 2, in dem nicht nur der gerade gezeichnete Fonds, sondern die Summe aller zum Zeitpunkt der Meldung gehaltenen Beteiligungen aufzulisten sind.

Über diese Meldepflicht möchte der Fiskus zügig von der ausländischen Gesellschaft erfahren. Das deutsche Finanzamt fordert auch von Auslandsfonds eine Steuererklärung, die ihre Gewinnermittlung nach deutschem Recht erstellen müssen. Zusätzlich interessiert sich das Finanzamt brennend dafür, woher die Mittel des Sparers für die Einlagen nebst Agio stammen und wohin die steuerfreien Ausschüttungen fließen.

Von der Meldung über einen Fondsbeitritt wandert gleich eine Kopie an die Informationszentrale für steuerliche Auslandsbeziehungen IZA. Diese spezialisierte Behörde sammelt zentral alle Informationen über steuerlich relevante Auslandssachverhalte. Besonderes Interesse hat die IZA an Briefkastengesellschaften, Steueroasen und Beziehungen von Personen mit Sitz im In- und Ausland. Das fließt dann in die interne ISI-Datenbank, systematisch nach Ländern geordnet. Damit die einzelnen Finanzämter schnell recherchieren können, besteht Zugang über Internet und zu zahlreichen externen Datenbanken. Reicht das gesammelte Material nicht aus, holt die IZA zusätzliche Informationen bei anderen Behörden im In- und Ausland ein.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Fr., 24. November 2017

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