Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Keine Hausabschreibung bei später revidiertem Kaufvertrag...

Datum: 25.04.2008 | Rubrik: Mieteinkünfte
Wird ein Hauserwerb nachträglich wegen nicht eingehaltener Versprechen wieder rückgängig gemacht, kann für die Zwischenzeit keine Abschreibung auf das Gebäude geltend gemacht werden. Das gilt nach einem aktuellen Urteil des Bundsfinanzhofs selbst dann, wenn der Erwerber die Immobilie vermieten wollte (Az. IX R 50/06). Im zugrunde liegenden Fall hatte der Verkäufer zugesagt, dass er eine Genehmigung für eine gewerbliche Nutzung der Räume liefern würde. Als die ausblieb, wurde der Kauf durch notariellen Vertrag komplett wieder aufgehoben. Das ganze spielte sich von Januar bis Dezember ab.

Zwar liegen schon vorweggenommene Werbungskosten vor, wenn Ausgaben lange vor den ersten Einnahmen abfließen. Der Abzug von AfA (Absetzung für Abnutzung) setzt aber voraus, dass ein Kaufpreis selbst aufgewendet wird. Gibt es das Geld wegen Rückabwicklung des Vertrags zurück, fehlt es an dieser Bedingung. Denn der Hausbesitzer auf Zeit hat wirtschaftlich gesehen keinen Wertverzehr an der Immobilie zu beklagen, der steuerlich zählen müsste. Im Urteilsfall konnte daher die Abschreibung für ein ganzes Jahr nicht abgezogen werden.

Laut Einkommensteuergesetz kann der Hauseigentümer die von ihm getragenen Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines bebauten Grundstücks im Wege der AfA verteilt auf die Nutzungsdauer als Werbungskosten geltend machen, wenn er dieses Grundstück vermietet. Die Inanspruchnahme von AfA setzt aber voraus, dass der Steuerzahler Anschaffungs- oder Herstellungskosten tatsächlich selbst aufgewendet hat. Die AfA soll nämlich Aufwendungen für eine Immobilie periodengerecht verteilen.

Dabei kommt es nicht darauf an, ob Kaufpreis oder Baukosten im Zeitpunkt der Vornahme von Abschreibungen bereits gezahlt sind. Denn Anschaffungskosten trägt auch bereits, wer den Kaufpreis noch ganz oder teilweise schuldet. Wird nun der geschlossene Kaufvertrag in vollem Umfang aufgehoben, steht eindeutig fest, dass der Erwerber keine Anschaffungskosten zu tragen hat. Auf den Zeitpunkt der Rückzahlung des Kaufpreises kommt es dabei nicht an.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 116 | Seite: 32 von 116
« zurück 29 30 31 32 33 34 35 » weiter
Sa., 25. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

...PC-Programme nie die individuelle und steuerliche Beratung ersetzen können!
 

Social Bookmarks