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Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Keine Liebhaberei bei Umschuldung...

Datum: 25.04.2008 | Rubrik: Immobilienfonds
Prognostiziert ein geschlossener Immobilienfonds über die Laufzeit hinweg Überschüsse von rund 60 Prozent, kann eine zu hohe Fremdfinanzierung des Anlegers den Abzug der Anfangsverluste gefährden. Im aktuell vom Finanzgericht Düsseldorf entschiedenen Fall hatte der Beteiligte für seine komplette Einlage einen Kredit aufgenommen.

Das Finanzamt stufte dieses Investment als Liebhaberei ein, weil der Saldo aus Fondserträgen minus Kreditzinsen aller Wahrscheinlichkeit nach keinen Überschuss der Anlage erwarten ließ.

Das Finanzgericht sah dies jedoch anders. Erkennt der Sparer, dass die Marktzinsen während der Laufzeit nicht deutlich fallen werden, so schützt eine rechtzeitige Umschuldung vor dem Verdacht der Liebhaberei. Eine solche ergriffene Gegenmaßnahme zur Vermeidung von Dauerverlusten lässt nach Ansicht der Richter erkennen, dass die Fondsbeteiligung mit Gewinnabsichten gezeichnet wurde (Az. 3 V 2275/07).

Ausgangspunkt der gestrichenen Verluste ist dabei die fehlende Einkunftserzielungsabsicht, was automatisch die Einstufung als Liebhaberei rückwirkend von Beginn an nach sich zieht. Dabei ist es bei vielen geschlossenen Fonds üblich, dass in den Anfangsjahren erst einmal rote Zahlen geschrieben werden. Daher ist es nun entscheidend, ob der Fondssparer langfristig und über den Break Even hinaus investiert bleiben und Überschüsse erzielen möchte. Nur dann zählt das Anfangsminus. Steht jedoch die Mitnahme von Verlustzuweisungen und Steuerspareffekten im Vordergrund, will er überhaupt kein Plus und Überschüsse erzielen.

Zwar können hohe Anfangsverluste ohnehin nicht mehr verrechnet werden, da in solchen Fällen ein 15b-Steuerstundungsmodell vorliegt. Sofern eine Einkunftserzielungsabsicht besteht, kann das gestundete Minus dann aber mit den später anfallenden Überschüssen aus dem Fonds verrechnet werden und insoweit sind keine Steuern zu zahlen.

Bei Liebhaberei verpufft ein Verlust hingegen wirkungslos. Insoweit handelt es sich also um ein Investment ohne jegliche Beteiligung des Finanzamts. Hat der Immobilienfonds nur ein kleines Anfangsminus und wurde daher nicht zum Steuerstundungsmodell, sind die Auswirkungen gravierender. Hier können die negativen Einkünfte mit anderen Einkunftsarten jahresübergreifend verrechnet werden, also die Steuer auf Zinsen, Firmengewinne oder Renten drücken. Im Fall der Liebhaberei wird das Minus vom Finanzamt aberkannt
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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