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Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

100 Euro sind pro Jahr pauschal absetzbar...

Datum: 25.04.2008 | Rubrik: Steuerberater
Bei Beiträgen an Lohnsteuerhilfevereine, Aufwendungen für steuerliche Fachliteratur und Software wird es von Seiten des Finanzamts nicht beanstandet, wenn diese Kosten in Höhe von 50 Prozent pauschal den Betriebsausgaben oder Werbungskosten zugeordnet werden. Noch zuvorkommender ist der Fiskus, wenn es um Kleinbeträge geht. Denn aus Vereinfachungsgründen folgen die Beamten der Zuordnung von Steuerzahlern bei Aufwendungen für gemischte Steuerberatungskosten bis zu einem Betrag von 100 Euro im Jahr.

So können etwa der Preis für Fachbuch und Steuererklärungssoftware von zusammen 89 Euro komplett den Werbungskosten zugeschlagen werden, auch wenn der Arbeitnehmer hierüber die Information zur Anerkennung von Kindern oder Sonderausgaben findet. Wer 120 Euro für Fachliteratur bezahlt, darf hiervon 100 Euro absetzen. Die Oberfinanzdirektion Koblenz weist aktuell darauf hin, dass die Nichtbeanstandungsgrenze von 100 Euro veranlagungs- und nicht ehegattenbezogen anzuwenden ist (Az. S 2350 A - St 32 3). Das bedeutet, dass ein zusammenveranlagtes Ehepaar nicht 200, sondern ebenfalls nur 100 Euro pauschal absetzen darf.

Hintergrund dieser Regelung ist, dass Steuerberaterkosten seit 2006 nicht mehr in voller Höhe abzugsfähig sind. Zuvor war der Aufwand in unbeschränkter Höhe abziehbar, der private Anteil über Sonderausgaben und der Rest als Werbungskosten oder Betriebsausgaben. War es früher problemlos möglich, die Kosten gleich komplett einer Rubrik zuzuordnen, ist seitdem mehr Arbeit für die Aufteilung erforderlich. Der Sonderausgabenabzug wurde komplett gestrichen und damit der Abzug von privat veranlassten Steuerberaterkosten. Die übrigen Gebühren können bei den jeweiligen Einkunftsarten weiterhin unbegrenzt abgezogen werden. Der Aufwand ist als Betriebsausgaben oder Werbungskosten bei der jeweiligen Einkunftsart absetzbar. Der Arbeitnehmer kann also den Aufwand für die Zusammenstellung der Reisekosen absetzen, der Vermieter für die Ermittlung seiner Hausüberschüsse und der Anleger die Auflistung seiner Kapitalerträge. Hinzu kommt die Gebühr für die Beantwortung der sich dabei ergebenden Steuerfragen. Selbstständige können die in Rechnung gestellten Honorare für Buchführungsarbeiten, Ermittlung von Ausgaben oder Einnahmen und die Aufstellung von Bilanzen absetzen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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