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Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Besuch der Steuerfahndung verhindert Selbstanzeige...

Datum: 06.04.2008 | Rubrik: Schenkungsteuer
Eine Selbstanzeige ist ausgeschlossen, wenn die Steuerfahndung vor der Tür steht. Das gilt nach einem aktuellen Urteil vom Bundesfinanzhof auch dann, wenn die Beamten erkennbar erst einmal nur aktuelle Zeiträume überprüfen wollen. In diesem Fall kann der Betroffene die Steuersünden vorheriger Jahre nicht mehr mit strafbefreiender Wirkung nachmelden (Az. X R 31/06). Denn Bürger müssen damit rechnen, dass die Beamten in der Lage sein werden, auch ohne eigenes Zutun steuerliche Verfehlungen und verschwiegene Einkünfte aus der Vergangenheit aufzufinden. Mit Erscheinen der Fahndung wird dokumentiert, dass der Verdacht auf eine Steuerstraftat besteht. Das umfasst die möglichen Vergehen aller noch nicht verjährten Steuerjahre und schließt die Rettung über eine Selbstanzeige aus.

Im zugrunde liegenden Fall ging es um einen Gastwirt, bei dem die Steuerfahndung ein Strafverfahren für die Jahre 06 bis 10 einleitete. Der Unternehmer meldete anschließend seine Vergehen für die davor liegenden Jahre 01 bis 05 nach, da die Verjährungsfrist im Fall der Steuerhinterziehung zehn statt der üblichen vier Jahre beträgt und insoweit noch nicht abgelaufen war. Dies führt nicht mehr zur strafbefreienden Selbstanzeige. Die Fahnder können die nachgemeldeten Daten vielmehr ihm Rahmen ihrer Ermittlungen verwerten.

Sofern es sich statt der Steuerfahndung um die ganz normale Betriebsprüfung handelt, ist eine Selbstanzeige für Jahre außerhalb des Prüfungszeitraums möglich. Melden sich die Außendienstbeamten wie allgemein üblich für die jüngsten drei Steuerjahrgänge, kann der Geprüfte anschließend noch seine Sünden nachmelden, ohne dass er hierfür bestraft wird.

Wichtig: Die Strafbefreiende Selbstanzeige funktioniert nur, wenn
  • sämtliche Vergehen lückenlos nachdeklariert werden, sodass das Finanzamt die nachzufordernde Steuer ohne große Ermittlungsarbeit festsetzen kann,
  • die Steuer zügig bezahlt wird. Das bezieht sich auch auf die fälligen Hinterziehungszinsen, die immerhin 0,5 Prozent pro Monat betragen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Mi., 22. November 2017

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