Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Verluste sind bei Selbstnutzung in Gefahr...

Datum: 06.04.2008 | Rubrik: Ferienwohnung
Wird eine wechselnden Gästen zur Verfügung gestellte Ferienwohnung auch nur zum winzigen Teil selbst genutzt, lassen sich Mietverluste nicht mehr generell und ohne Prüfung absetzen. Nach einem aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) gilt diese Einschränkung auch dann schon, wenn sich der Eigentümer lediglich terminlich Tage oder Wochen für den Eigenbedarf vorbehält. Keine Rolle spielt, ob er die Wohnung in dieser Zeit überhaupt nutzt oder leer stehen lässt (Az. IX R 48/06).

Im Urteilsfall hatte sich der Besitzer des Ferienhauses lediglich die theoretische Option offen gehalten, einige Tage im Jahr selbst im fernen Domizil zu übernachten. Diesen Plan hat er jedoch anschließend nicht in die Tat umgesetzt. Hier handelt es sich schon um eine teilweise selbstgenutzte und vermietete Ferienwohnung, bei der die Frage der Einkünfteerzielungsabsicht stets anhand einer Prognose zu entscheiden ist. Dies hat zur negativen Folge, dass dem Finanzamt über 30 Jahre hinweg ein Überschuss der Mieten über die Kosten und Abschreibungen plausibel gemacht werden muss. Nur wenn das gelingt, zählen die Anfangsverluste steuerlich. Lassen sich über den langen Zeitraum hinweg hingegen keine, wenn auch nur minimale, schwarze Zahlen präsentieren, gilt die Ferienwohnung als Objekt der Liebhaberei. Im zugrunde liegenden Fall ging es immerhin um Werbungskostenüberschüsse von 300.000 Euro.

Somit muss schon dann die Einkunftserzielungsabsicht überprüft werden, wenn der Eigentümer sich eine Zeit der Selbstnutzung vorbehalten hat - unabhängig davon, ob er von seinem Eigennutzungsrecht tatsächlich Gebrauch macht. Daher ist ratsam, lediglich intern mit dem Gedanken zu spielen, die Wohnung in Zeiten ausbleibender Gäste selbst zu nutzen. Dann wären sämtliche Hausverluste in den Bergen oder an den See steuerlich absetzbar. Denn nach der allgemein anerkannten Rechtsprechung des BFH (Az. IX R 53/03) ist bei in Eigenregie oder durch Beauftragung eines Dritten ausschließlich an wechselnde Feriengäste vermieteten und in der übrigen Zeit hierfür bereitgehaltenen Ferienwohnungen ohne weitere Prüfung von der Einkünfteerzielungsabsicht auszugehen. Allein das Vorliegen hoher Verluste ändert hieran nichts.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 116 | Seite: 20 von 116
« zurück 17 18 19 20 21 22 23 » weiter
Di., 21. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... wir Einsprüche für unsere Mitglieder kostenlos beim Finanzamt einlegen und vieles mehr...
 

Social Bookmarks