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Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Förderung der Eigenheimrente kommt...

Datum: 03.03.2008 | Rubrik: Riester-Sparen
Die selbst genutzte Wohnimmobilie wird künftig verstärkt als Teil der Altersvorsorge gefördert. Das sieht der Gesetzentwurf zur Eigenheimrente vor, auf den sich die Große Koalition jetzt geeinigt hat. Der soll kurzfristig in den Bundestag eingebracht werden, damit es das erweiterte Riester-Sparen noch fürs laufende Jahr geben kann.

Wer in Deutschland Haus oder Wohnung zur Eigennutzung baut oder kauft, darf bereits seit 2002 Kapital aus seinem Riester-Vertrag entnehmen, maximal 50.000 und mindestens 10.000 Euro. Diese Mindesthürde können Sparer derzeit noch nicht überspringen, bis Ende 2007 kann sich das Kapital höchstens auf 6500 Euro angesammelt haben.

Der verbesserte Plan sieht nun vor, dass Riester-Sparer generell ihre Ansparsumme entnehmen können. Die Mittel dürfen nur für die Wohnung im eigenen Haus, eine Eigentumswohnung sowie zur Anschaffung von Geschäftsanteilen an einer Wohnungsgenossenschaft eingesetzt werden. Auch die Entschuldung einer bereits vorhandenen Wohnung ist erlaubt, etwa beim Darlehen für den Bau des Altersruhesitzes. Im Gegensatz zur bisherigen Regelung ist die Rückzahlung des entnommenen Betrags nicht notwendig. Der Förderberechtigte spart seinen Vertrag normal weiter an, wenn er das will. Dies hat den Vorteil, dass es weiter Zulagen und Steuerabzüge gibt. Wird das Domizil nicht die ganze Zeit selbst genutzt oder verstirbt der Sparer vorzeitig, greifen verschärfte Rückzahlungskonditionen.

Die normale Riester-Rente ab dem 60. Geburtstag muss der Sparer in voller Höhe mit seiner individuellen Progression versteuern, insoweit holt sich der Fiskus einen Teil der Förderung wieder zurück. Diese nachgelagerte Besteuerung gilt auch beim geplanten Wohn-Riester. Dabei gibt es ein Optionsrecht. Bei Rentenbeginn kann der Sparer entscheiden, ob er die vom Finanzamt hochgerechnete Steuerschuld aus dem extra aufgebauten Wohnförderkonto auf einen Schlag zahlen will. Dann gibt es einen Rabatt von 30 Prozent. Dieser Nachlass erfolgt aber nur auf die Rente, die auf die zuvor entnommenen Mittel für die Wohnung entfällt. Wird das Haus anschließend vor Ablauf von 20 Jahren verkauft und der Erlös nicht postwendend in ein neues Eigenheim gesteckt, kommt es zur Nachversteuerung.

Wehrmutstropfen: Wohnungsbauprämien werden bei ab 2009 abgeschlossenen Bausparverträgen nur noch gewährt, wenn das gesparte Kapital in Wohnimmobilien investiert wird. Es entfällt damit die derzeit erlaubte Option, das Geld nach Ablauf der Sperrfrist für andere Zwecke verwenden zu dürfen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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