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Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Steuersünder gehen straffrei aus...

Datum: 26.02.2008 | Rubrik: Selbstanzeige
Bis Ende März 2005 bot sich Bürgern wohl letztmalig die Chance, zuvor begangene Steuersünden mittels einer strafbefreienden Amnestieregelung zu beseitigen. Das Angebot war günstig und die pauschalen Nachzahlungsbeträge fielen gering aus. Wer dies damals nicht genutzt hatte, muss sich seitdem auf eine deutlich härtere Gangart einstellen. Wer jetzt auffällt, kann kaum noch mit Milde des Fiskus rechnen. Strafverfahren werden schneller eröffnet und bringen über Bußen sowie Nachzahlungen harte Konsequenzen für Ertappte.

Als letzter Ausweg bleibt heute noch die Selbstanzeige, die jedem Steuersünder offen steht. Wer dem Fiskus zu geringe Einnahmen oder überhöhte Ausgaben deklariert hat, kann dies im Nachhinein über die Selbstanzeige einer Steuerhinterziehung korrigieren. Die freiwillige Meldung beim Finanzamt kann formlos erfolgen, muss aber die Vergehen komplett erhalten. Dann geht der Sünder in Hinsicht auf die nachgemeldeten Taten straffrei aus, muss sich also weder dem Gericht stellen, noch Geldbußen zahlen. Das gelingt aber nur, wenn er die hinterzogenen Beträge pünktlich und vollständig nachzahlt.

Die Verjährungsfrist verlängert sich bei Hinterziehung von den üblichen vier auf zehn Jahre. Da sie erst mit Abgabe der Erklärung und damit frühestens im Folgejahr beginnt, verjähren Steuersünden aus 1997 nicht vor Silvester 2008. Damit kann das Finanzamt noch eine Reihe von alten und bereits bestandskräftigen Steuerbescheiden gemäß den nachgemeldeten Angaben nach oben korrigieren.

Eine Straffreiheit aufgrund einer Selbstanzeige kommt laut Gesetz nur in Betracht, wenn dem Fiskus die gemeldete Tat zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt war, der Sünder also frisches Material liefert. Der Hinterzieher legt keine neuen Daten mehr vor, wenn er mit einer Entdeckung seiner Tat etwa wegen Anschwärzung rechnen musste. Außerdem dürfen weder Betriebsprüfer oder Steuerfahndung bereits vor der Tür stehen sowie kein Straf- oder Bußgeldverfahren eingeleitet worden sein.

Durch die Selbstanzeige ergibt sich meist eine happige Nachzahlungssumme, wenn etwa Betriebseinnahmen verheimlicht wurden. Denn zur Umsatz-, Einkommen-, Gewerbe-, und Kirchensteuer kommen auch noch Solidaritätszuschlag und Hinterziehungszinsen hinzu. Die belaufen sich auf ein halbes Prozent pro Monat und somit sechs Prozent pro Jahr. Der Zeitraum beginnt mit Eintritt der Verkürzung, also dem Datum des Steuerbescheids mit den lückenhaften Daten. Sie endet mit Begleichung der Nachforderung beim Finanzamt. Das kann innerhalb des zehnjährigen Nachzahlungszeitraums dazu führen, dass auf die alten Steuersünden 60 Prozent Zinsen fällig werden.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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