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Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Neue Erfolge dank verbesserter Förderung...

Datum: 18.02.2008 | Rubrik: Riester-Sparen
An Silvester 2007 waren insgesamt 10.757.000 Riester-Vorsorgepolicen abgeschlossen, davon waren es alleine im vierten Quartal 2007 rund 1.044.000 und im Gesamtjahr 2.707.000 Neuverträge. Der Trend zum "Riestern" noch kurz vor Jahresende spielt für die Förderung keine Rolle. Auch wer erst im Dezember einen Vertrag unterschreibt und noch schnell den Mindesteigenbeitrag einzahlt, erhält für das ganze Jahr Zulage und Sonderausgabenabzug.

Im laufenden Jahr 2008 ist die letzte Förderstufe gezündet worden, was sich insbesondere für Geringverdiener und Familien lohnt. Die Grundzulage für Riester-Sparer beträgt 154 Euro und für jeden vor 2008 geborenen Sprössling zahlt der Staat pro Jahr 185 Euro Kinderzulage. Für den nach 2007 geborenen Nachwuchs fließen sogar 300 Euro aufs Altersvorsorgekonto. Für Besserverdienende gibt es über die Steuererklärung Altersvorsorgeaufwendungen im Wege des Sonderausgabenabzugs.

Der beläuft sich auf maximal 2.100 Euro und kommt in Betracht, wenn die Steuerentlastung über der Summe der für das Jahr erhaltenen Zulagen liegt. Faustregel: Wer mehr als 52.500 Euro im Jahr sozialversicherungspflichtig verdient, schöpft nunmehr mit vier Prozent seines Einkommens den Sonderausgabenabzug voll aus. Aktuell hat das Bundesfinanzministerium ein umfangreiches Verwaltungsschreiben zur Altersvorsorge über Riester veröffentlicht (Az. IV C 8 - S 2222/07/0003). Die private Altersvorsorge wird in der Sparphase durch Zulagen und Sonderausgabenabzug gefördert, dafür unterliegt die spätere Auszahlung der nachgelagerten Besteuerung.

Die Zulagen werden nur dann in voller Höhe gewährt, wenn der unmittelbar Begünstigte einen bestimmten Mindesteigenbeitrag auf seinen Vertrag leistet. Der beträgt ab 2008 vier Prozent des Bruttoeinkommens im Vorjahr und maximal 2.100 Euro. Hiervon darf jeweils die Zulage abgezogen werden, da sie zur geleisteten Einzahlung zählt. Bei Personen mit geringem Einkommen oder in kinderreichen Familien kann der Mindesteigenbeitrag bereits mit den Zulagen erreicht sein. Dann muss mindestens ein Sockelbetrag von 60 Euro jährlich oder fünf Euro monatlich gezahlt werden, um die volle Zulage zu bekommen.

Ausgezahlte Riester-Renten unterliegen der nachgelagerte Besteuerung. Dies bedeutet, dass die Abgeltungsteuer bei Auszahlungen nach 2008 keine Anwendung findet und hierauf keine Kapitalertragsteuer einbehalten wird. Die Rente oder Kapitalabfindung gehört also zwingend in die Steuererklärung.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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