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Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Rechtsprechung zur Besteuerung fortentwickelt...

Datum: 15.02.2008 | Rubrik: Finanzinnovationen
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat seine Rechtsprechung zu den so genannten Finanzinnovationen weiterentwickelt. Das Urteil betrifft den Verkauf von Indexzertifikaten (Euro-Zertifikaten) mit einer garantierten Mindestrückzahlung vor Endfälligkeit.

Der BFH kam zu dem Ergebnis, dass der beim Verkauf der Euro-Zertifikate erzielte Überschuss nur hinsichtlich des Teils steuerbar ist, der der garantierten Mindestrückzahlung entspricht. Zwar seien bei Indexzertifikaten mit voller Rückzahlungsgarantie Kursgewinne, die der Inhaber beim Verkauf oder bei der Einlösung der Zertifikate erziele, in vollem Umfang steuerbar, wie der BFH in einem früheren Urteil (VIII R 79/03) entschieden habe. Anders als bei diesen Zertifikaten trage aber bei Indexzertifikaten mit garantierter Mindestrückzahlung der Inhaber das Risiko, bei ungünstiger Kursentwicklung einen Teil des eingesetzten Kapitals zu verlieren.

Der BFH hat es deshalb als sachgerecht angesehen, den bei der Veräußerung der Zertifikate erzielten Überschuss insoweit dem nicht steuerbaren Bereich zuzuordnen, als der Steuerpflichtige das eindeutig bestimmbare Risiko eines Kapitalausfalls eingegangen ist. Die Abgrenzung des steuerpflichtigen vom nichtsteuerbaren Teil des beim Verkauf erzielten Überschusses ist laut BFH nach dem Verhältnis zwischen der Mindestrückzahlung und der Differenz zwischen dem Nominalbetrag der Anlage und Mindestrückzahlung (Risikobereich) vorzunehmen.

Bundesfinanzhof, Urteil vom 04.12.2007, VIII R 53/05
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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