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Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Viele Steueränderungen stehen 2009 ins Haus...

Datum: 16.12.2008 | Rubrik: Gewinnermittlung
Im Vorjahr mussten Unternehmer und Freiberufler die neuen Regeln der Unternehmensteuerreform 2008 beachten und pünktlich zum neuen Jahresstart sind für die gerade begonnene Gewinnermittlung erneut eine Reihe von geänderten Vorschriften anzuwenden. Im Vergleich zu 2008 hält sich der Umfang der Änderungen jetzt aber in Grenzen, was aus der nachfolgenden Übersicht erkenntlich wird. Die beinhaltet die wichtigsten Neuerungen für Betrieb und Kanzlei in Kürze:

1. Für die ab dem 1.1.2009 angeschafften oder hergestellten beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wird wieder eine degressive AfA von 25 Prozent eingeführt, die 2008 erst abgeschafft worden war. Die Alternative zur linearen AfA ist befristet auf Erwerbe bis zum 31.12.2010.

2. Es erfolgt eine Verbesserung bei der 20prozentigen Sonder-AfA, indem die Schwellen angehoben werden. Für bilanzierende Unternehmer steigt der Wert des Betriebsvermögens von 235.000 auf 335.000 Euro und für Freiberufler als Überschussrechner die maßgebliche Gewinngrenze von 100.000 auf 200.000 Euro. Somit können mehr Mittelständler die Sonderabschreibung zusätzlich zur linearen oder degressiven AfA nutzen.

3. Der Investitionsabzugsbetrag darf 2009 ebenfalls unter Inanspruchnahme der erhöhten Schwellenwerte für voraussichtliche Anschaffungen in den Jahren 2010 bis 2012 gebildet werden. Hiernach mindern vorab 40 Prozent der voraussichtlichen Investitionskosten vorab den Gewinn.

4. Die Grenzen für die monatliche Abgabe von Umsatzsteuer-Voranmeldungen steigen von 6.136 auf 7.500 Euro und für vierteljährliche Voranmeldungen von 512 auf 1.000 Euro.

5. Die Grenzen für die Abgabe der Lohnsteuer-Anmeldung steigen von 800 auf 1.000 Euro bei jährlicher und von 3.000 auf 4 000 Euro bei vierteljährlicher Abgabe.

6. Die amtlichen Sachbezugswerte für Unterkunft und Miete werden zum 1.1.2009 an die Entwicklung der Verbraucherpreise angepasst. Diese gelten im Wesentlichen auch im Steuerrecht.

7. Auf Antrag beim Betriebsstättenfinanzamt wird eine gemeinsame Außenprüfung von Finanzverwaltung und Rentenversicherungsträger erreicht.

8. Dividenden und Aktienverkäufe bleiben nur noch zu 40 statt zuvor 50 Prozent im betrieblichen Bereich steuerfrei, dafür zählen insoweit Betriebsausgaben und Verluste mit 60 statt zuvor 50 Prozent. Das gilt unabhängig davon, wann die Wertpapiere angeschafft worden sind.

9. Auf Erträge aus Geschäftskonten fällt Abgeltungsteuer an. Diese gilt aber - anders als im Privatbereich - nur als Vorauszahlung auf die spätere Einkommensteuerschuld des Unternehmers. Denn die Zinsen gelten als Betriebseinnahmen und erhöhen den Gewinn.

10. Die Verpflichtung zur Rechnungsausstellung besteht nur noch bei Ausführung steuerpflichtiger Umsätze an einen anderen Unternehmer.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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