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Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Gesund mit Hilfe des Fiskus...

Datum: 15.12.2008 | Rubrik: Neue Steuerfreiheit
Durch das jetzt vom Bundestag beschlossene Jahressteuergesetz 2009 können Betriebe ihren Arbeitnehmern pro Jahr bis zu 500 Euro steuer- und sozialabgabenfrei für gesundheitsfördernde Maßnahmen zuwenden. Diese neue Begünstigung gilt sogar schon ab 2008 sowohl für innerbetriebliche Aktionen als auch für Barzuschüsse, wenn sich der Arbeitnehmer privat das Rauchen abgewöhnen möchte oder nach Feierabend ein Bewegungstraining besucht. Der neue Förderkatalog ist umfangreich und reicht von Stressbewältigung am Arbeitsplatz über Vorbeugung gegen Belastungen des Bewegungsapparates bis hin zu Maßnahmen gegen Suchtmittelkonsum wie beispielsweise rauchfrei im Betrieb.

Unter die Steuerbefreiung fallen auch Barzuschüsse des Arbeitgebers an seine Arbeitnehmer, die diese für extern durchgeführte Maßnahmen aufwenden. Der Betrieb kann die entstandenen Kosten direkt bezahlen oder an seine Mitarbeiter im Nachhinein erstatten. Die Übernahme von Mitgliedsbeiträgen an Sportvereine ist aber nicht steuerbefreit. Der Arbeitnehmer muss die Leistung aber zusätzlich zu seinem normalen Gehalt erhalten. Da das neue Gesetz rückwirkend zum 1. Januar 2008 in Kraft tritt, sollten Arbeitnehmer jetzt schon das Gespräch mit dem Chef aufnehmen. Denn es bieten sich viele Möglichkeiten, etwas für die Gesundheit zu tun und dies auch noch ohne das Finanzamt. Zeigt sich die Firma großzügiger und unterstützt die Gesundheitsvorsorge mit mehr als 500 Euro im Jahr, hilft das neue Gesetz ebenfalls. Dann ist nur der Betrag steuerpflichtig, der oberhalb von 500 Euro liegt. Sofern ein Arbeitnehmer innerhalb eines Jahres den Job wechselt oder mehrere Beschäftigungsverhältnisse nebeneinander hat, kann der Freibetrag sogar mehrfach genutzt werden.

Auch für Betriebe bietet die Vorschrift einen Vorteil. Bislang musste der Arbeitgeber dem Finanzamt oder Lohnsteueraußenprüfer immer nachweisen, dass gesundheitsfördernde Maßnahmen wie etwa die Rückenmassage bei Dauerbeschäftigung am Bildschirm im ganz überwiegend betrieblichen Interesse stehen. Nur dann fiel keine Lohnsteuer an. Jetzt reicht es völlig aus, wenn es sich um eine generelle Maßnahme zur Gesundheitsförderung handelt. Das baut als Nebeneffekt dann auch noch Bürokratie ab.

Begünstigt sind neben normalen Arbeitnehmern auch Teilzeitangestellte, 400-Euro-Jobber und sogar Gesellschafter-Geschäftsführer.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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