Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Spekulationsverluste zählen sicher nur bis zum 19. Dezember...

Datum: 09.12.2008 | Rubrik: Börsengeschäfte
Noch kurz vor dem Jahreswechsel Spekulationsverluste realisieren, um so wenig Steuer wie eben möglich ans Finanzamt abtreten. Diesen Gedanken hegen viele Anleger derzeit, besonders angesichts des schlechten Börsenjahres 2008 aufgrund der Finanzmarktkrise. Daher geben sie ihrer Bank kurz vor Jahresende noch schnell ein paar Verkaufsorders über Verlustpapiere. Das bereinigt zwar stets das Depot, wirkt sich steuerlich aber nur bei der richtigen Vorgehensweise noch für 2008 aus. Den peniblen Blick auf Fristen und Kurserträge sollten Sparer dabei nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn die Daten der Jahresbescheinigung listen anschließend lückenlos auf, welche Papiere wann und zu welchem Kurs aus dem Depot wandern und wann sie nicht mehr zählen. Ein wichtiger Aspekt hierbei ist, dass die Banken den Verkaufserlös erst ein paar Tage nach dem durchgeführten Wertpapiergeschäft gutschreiben. Wer also nach Weihnachten eine Verkaufsorder aufgibt, erhält die Gutschrift frühestens am 2. Januar aufs Konto gebucht. Damit ist der Steuerverlust zwar nicht verloren, wirkt sich aber erst für die Erklärung 2009 aus und kann damit fürs laufende Jahr nicht mehr zählen. Für die Steuerpflicht von Börsengeschäften gilt nämlich das strickte Zuflussprinzip. Um dem Fiskus 2008 noch Spekulationsverluste präsentieren zu können, sind die Papiere aus Sicherheitsgründen spätestens am 19. Dezember und damit noch vor Weihnachten zu verkaufen. Dann bleiben der Bank fünf Arbeitstage für die Gutschrift. Infrage hierfür kommen Aktien, Fonds, Optionsscheine oder Zertifikate, die noch kein Jahr im Depot liegen und derzeit rote Zahlen aufweisen. Maßgebend für die Zwölf-Monats-Frist ist der Zeitraum zwischen Kauf- und Verkaufstag und nicht das Datum der Erlösgutschrift. Ganz schön kompliziert, aber zur optimalen Verlustnutzung unbedingt zu beachten. Wer nämlich diese Regel nicht beachtet und erst am 29. Dezember die am 3. Januar 2008 georderten Titel abstößt, realisiert seine Verluste zwar noch rechtzeitig vor Ablauf der Spekulationsfrist und kann sie daher steuerlich noch geltend machen. Aufgrund des Zuflussprinzips zählt das Minus dann aber erst fürs kommende Jahr, der Spekulationsverlust wird also erst einmal wirkungslos für zumindest ein Jahr konserviert.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 116 | Seite: 104 von 116
« zurück 101 102 103 104 105 106 107 » weiter
Di., 21. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... viele Bundesbürger die Abgabe Ihrer Einkommensteuer- erklärung zum 31.05. vergessen ...
 

Social Bookmarks