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Archiv - Steuertipps 2008

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2008 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Freistellungsaufträge sollten überprüft werden...

Datum: 08.12.2008 | Rubrik: Abgeltungsteuer
Der Bank derzeit bereits eingereichte Freistellungsaufträgen gelten 2009 unverändert weiter. Dies resultiert aus der Regelung, dass der bisherige Sparerfrei- und Werbungskosten-Pauschbetrag zum neuen Sparer-Pauschbetrag in gleicher Höhe von 801 Euro zusammengefasst werden. Ehegatten können die doppelte Summe und damit einen Auftrag über 1.602 Euro stellen. Bis zu diesem Betrag fällt dann keine Abgeltungsteuer an und die Bank zahlt insoweit die anfallenden Kapitalerträge brutto aus. Allerdings wird der Freistellungsbetrag künftig deutlich schneller als noch 2008 überschritten, da realisierte Kursgewinne erstmals einbezogen werden und Dividenden in doppelter Höhe zählen. Insoweit sollte eine Neuverteilung des Freistellungsbetrags überdacht werden, wenn etwa bei einer Bank derzeit vorwiegend steuerfreie Börsengeschäfte getätigt werden und bei dem anderen Institut überwiegend Zinsen fließen. Dann musste für die Kursgewinne kein Freistellungsauftrag erteilt werden, was ab 2009 notwendig wird. Haben Sparer bei mehreren Banken, Bausparkassen und Fondsgesellschaften Freistellungsaufträge eingereicht, kann es bei einem Institut zu einem nicht ausgeschöpften Teilbetrag kommen. Da private Kapitalerträge aber ab 2009 nicht mehr in die Steuererklärung müssen, geht der durch die Abgeltungsteuer eingeführte Vereinfachungseffekt durch die ungünstige Verteilung verloren.

Bei den neu ausgestellten Freistellungsaufträgen müssen Anleger allerdings die Obergrenze von 801 Euro und Ehepaare die von 1.602 Euro genau einhalten. Denn die Kreditinstitute melden dem Bonner Bundeszentralamt für Steuern automatisch, welche Zinsen, Dividenden und Kursgewinne ohne Abzug von Abgeltungssteuer brutto ausgezahlt worden sind. Auf diesen Datenbestand kann dann das jeweilige Wohnsitzfinanzamt online zugreifen. Damit wird dem Fiskus nicht nur bekannt, welcher Sparer Wertpapiere bei einzelnen Banken im Depot liegen hat und wie sich seine Kapitalerträge im Einzelnen zusammensetzen. Zusätzlich fallen Anleger auf, die Freistellungsaufträge über das erlaubte Limit hinaus zu großzügig ausgestellt haben. Das führt zumindest zu kritischen Nachfragen durch die Finanzbeamten und im schlimmsten Fall kann das Vergehen sogar als Versuch der Steuerhinterziehung verfolgt werden.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Sa., 25. November 2017

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