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Archiv - Steuertipps 2007

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2007 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Teilentwarnung bei Reisekosten 2008...

Datum: 04.09.2007 | Rubrik: Lohnsteuerrichtlinien
Die Bundesregierung hat am 15.8.2007 den Entwurf der Lohnsteuer-Richtlinien 2008 beschlossen, denen jetzt nur noch der Bundesrat zustimmen muss. Solche Richtlinien haben keine Gesetzeskraft, sondern enthalten lediglich die Sichtweise des Bundesfinanzministeriums, an der nur die Finanzämter gebunden sind. Aber immerhin geben die Lohnsteuer-Richtlinien Arbeitgebern und ihren Mitarbeitern eine verlässliche Richtschnur im Umgang mit dem Finanzamt. Die Verwaltungsanweisung 2008 kommt dabei optisch völlig neu daher. Die einzelnen Abschnitte sind ganz anders nummeriert und orientieren sich am zugehörigen Paragrafen des Einkommensteuergesetzes.

Wesentliche fachliche Änderungen ergeben sich im Reisekostenrecht. Viele Vorschriften werden an die aktuelle Rechtsprechung angepasst und damit auf den neuesten Stand gebracht. Einen wesentlichen Einschnitt gibt es hingegen beim Hotelaufenthalt. Hier dürfen Arbeitnehmer keine Pauschalen mehr geltend machen, wenn sie beruflich unterwegs sind. Bei Auslandsreisen besteht derzeit noch die Möglichkeit, meist sehr hohe Übernachtungspauschalen je Land oder speziellen Großstädten beim Finanzamt abzurechnen. Sofern Arbeitnehmer also im kommenden Jahr dienstliche Reisen im In- oder Ausland als Werbungskosten absetzen wollen, müssen sie ihrer Erklärung die einzelnen Hotelbelege beifügen und nur dieser Rechnungsbetrag wirkt sich steuermindernd aus.

Allerdings streicht die Bundesregierung die Übernachtungspauschalen nicht ganz. Anders als im vorherigen Referentenentwurf vorgesehen, darf der Arbeitgeber die Pauschbeträge weiterhin steuerfrei erstatten und muss sich keine Nachweise vorlegen lassen. Das sind im Inland zwar nur 20 Euro pro Nacht, jenseits der Grenze fällt der Erstattungsbetrag aber deutlich höher aus. Für Hongkong, Los Angeles und New York beispielsweise sind es pauschal stattliche 150 Euro pro Übernachtung, für Edinburgh 170 und für London 152 Euro.

Sofern der Chef mit seinem Zuschuss unter den Pauschalen bleibt, kann der Rest als Werbungskosten geltend gemacht werden. Das gelingt ab 2008 aber nur noch, wenn die Hotelrechnung über dem Erstattungsbetrag liegt.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Mo., 20. November 2017

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