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Archiv - Steuertipps 2007

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2007 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Besteuerung von Jahreswagen weiter offen...

Datum: 03.09.2007 | Rubrik: Geldwerter Vorteil
Erhalten Mitarbeiter über ihren Chef verbilligt Autos, PC, Möbel oder Elektroartikel, liegt ein lohnsteuerpflichtiger Sachbezug vor. Sofern der Arbeitgeber diese Gegenstände selbst vertreibt, wird vom Endverbraucherpreis ein Bewertungsabschlag von vier Prozent sowie ein Rabattfreibetrag von 1.080 Euro abgezogen. Nur wenn das Ergebnis über dem vom Angestellten bezahlten Betrag liegt, fällt auf die Differenz Lohnsteuer an. Nach einer anderen Berechnungsmethode ist der übliche Preis vor Ort maßgebend, wenn der Betrieb seiner Belegschaft günstig Waren zuwendet, die üblicherweise nicht an Kunden gehen. Bei dieser Regel kommt zwar kein Rabattabschlag zum Zuge, dafür dürfen aber handelsübliche Abschläge wie etwa bei Schlussverkauf oder in der Automobilbranche berücksichtigt werden.

Der Bundesfinanzhof hatte Arbeitnehmern jüngst ein Wahlrecht zwischen beiden Methoden eingeräumt, wenn der Betrieb mit solchen Sachen handelt (Az. VI R 41/02). Die Finanzverwaltung reagierte postwendend mit einem Nichtanwendungserlass, sodass etwa der Jahreswagen zwingend unter Ansatz des Rabattfreibetrags zu besteuern ist, auch wenn das Auto an die Kunden deutlich billiger vom Hof geht (Az. IV C 5 - S 2334/07/0011).

Mit diesem Hin und Her ist die Steuerfrage aber immer noch nicht entschieden. Denn aktuell ist ein neues Verfahren zu der Frage anhängig, ob Mitarbeiter ein Wahlrecht haben. Hintergrund ist hier der Wegfall des Rabattgesetzes. Damit könnte die einseitige Besteuerung gegen den Gleichheitsgrundsatz im Grundgesetz verstoßen. Die Finanzämter lassen eingelegte Einsprüche jetzt wieder ruhen, bis die Frage erneut entschieden ist.

Der Ausgang des Verfahrens hat nicht nur für den Jahreswagen Bedeutung. Sofern es wieder zum Wahlrecht kommen sollte, kann die Verwaltung nicht erneut einfach mit Nichtanwendungserlass reagieren. Dann profitieren auch Angestellte im Computer-, Möbel, Fahrrad- oder Elektrohandel und können sich die Methode zum Ansatz des geldwerten Vorteils aussuchen.

Oberfinanzdirektion Rheinland vom 7.8.2007, Az. S 2334 - 1006 - St 212
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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