Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2007

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2007 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Ausschluss mit Erscheinen des Betriebsprüfers...

Datum: 04.12.2007 | Rubrik: Selbstanzeige
Wer dem Fiskus zu geringe Einnahmen oder überhöhte Ausgaben deklariert hat, kann dies im Nachhinein über die Selbstanzeige einer Steuerhinterziehung korrigieren. Die freiwillige Meldung beim Finanzamt kann formlos erfolgen, muss aber die Vergehen komplett auflisten. Dann geht der Sünder in Hinsicht auf die nachgemeldeten Taten straffrei aus, muss sich also weder dem Gericht stellen, noch Geldbußen zahlen. Das gelingt aber nur, wenn er die hinterzogenen Beträge pünktlich und vollständig nachzahlt. Eine Straffreiheit aufgrund einer Selbstanzeige kommt laut Gesetz aber nur in Betracht, wenn weder Betriebsprüfer noch Steuerfahnder bereits vor der Tür stehen. Steuersünden lassen sich also generell nur noch bis zum Vorabend beichten.

Gibt ein zu prüfender Selbstständiger noch rechtzeitig vor Erscheinen des Beamten eine Selbstanzeige für die zu prüfenden Jahre ab, ist das zwar ausreichend, aber riskant. Denn nach einem aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofs besteht die Nachmeldung für andere Zeiträume nicht mehr, wenn der Beamte hierzu plötzlich Unterlagen fordert (Az. VIII R 99/04). Denn auch in dieser Hinsicht gilt der Betriebsprüfer als erschienen und hemmt damit die Straffreiheit.

In der Praxis ist es gar nicht so selten, dass die Beamten den auf drei Jahre angesetzten Prüfungszeitraum erweitern. Das gilt etwa, wenn ihnen Besonderheiten auffallen. Gibt nun ein Selbstständiger exakt nur für die drei Jahre eine Selbstanzeige ab, liegt die anschließende Erweiterung des Zeitraums schon auf der Hand. Daher ist es ratsam, rechtzeitig vor Beginn der Betriebsprüfung die Sünden aller Jahre auf den Tisch des Finanzamts zu legen. Als weitere Bedingung für die Straffreiheit kommt noch hinzu, dass die hinterzogenen Beträge pünktlich und vollständig nachgezahlt werden.

Dabei bringt eine Selbstanzeige meist üppige Nachzahlungssummen, wenn etwa Betriebseinnahmen verheimlicht wurden. Denn zur Umsatz-, Einkommen-, Gewerbe-, und Kirchensteuer kommen auch noch Solidaritätszuschlag und Hinterziehungszinsen hinzu. Die belaufen sich auf ein halbes Prozent pro Monat und somit sechs Prozent pro Jahr.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 43 | Seite: 36 von 43
« zurück 33 34 35 36 37 38 39 » weiter
Do., 23. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... 95 % der Mitglieder die Fachkompetenz der Lohnsteuerhilfeverein-Berater für sehr hoch eingeschätzen!
 

Social Bookmarks