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Archiv - Steuertipps 2007

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2007 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Kräftiger Steuerzuschuss beim Eigenheim...

Datum: 03.12.2007 | Rubrik: Solaranlage
Wird beim Bau des Einfamilienhauses ein Solardach installiert oder diese umweltfreundliche Maßnahme in Nachhinein vorgenommen, gibt es vom Finanzamt finanzielle Hilfe. Nach einer Verwaltungsanweisung des Bayerischen Landesamts für Steuern (Az. S 7300 - 27 St 3403) ist eine dachintegrierte Fotovoltaikanlage kein wesentlicher Gebäudebestandteil. Das hat steuerlich die erfreuliche Konsequenz, dass es keine Rolle spielt, ob die einzelnen Wohnungen ausschließlich privat genutzt werden. Der Hausbesitzer wird bereits zum steuerlichen Unternehmer, wenn er den aus der Dachanlage erzeugten Strom zumindest teilweise ins allgemeine Netz einspeist. Damit dient das Solardach als eigenständiges Wirtschaftsgut dazu, dass Privatpersonen zum Unternehmer werden, indem sie nachhaltig Einnahmen aus der Stromerzeugung erzielen.

Diese Einstufung gilt unabhängig davon, ob die Fotovoltaikzellen leistungsmäßig überhaupt Stromüberschüsse produzieren oder die Hausbewohner etwa in den Wintermonaten überwiegend Fremdenergie beziehen müssen. Diese Einstufung des Fiskus hat den Vorteil, dass die Vorsteuer aus den Kosten des Solardachs abzugsfähig ist. Das Finanzamt erstattet sofort 19 Prozent des Rechnungsbetrags und Bauherr oder Wohnungseigentümer müssen erst einmal nur den Nettopreis aus eigener Tasche bezahlen.

Das gelingt generell, sofern der erzeugte Strom aus der Anlage im Jahresschnitt zu höchstens 90 Prozent dem Eigenverbrauch dient und der Rest ins öffentliche Netz eingespeist wird. Allerdings verschenkt das Finanzamt nichts auf Dauer. Denn in den Folgejahren ist der Eigenverbrauch dann umsatzsteuerpflichtig, die Einmalerstattung fließt also in Raten teilweise wieder zurück. Das bringt aber in jedem Fall einen Zinsvorteil und auf dem Privatkonto bleibt auch noch was übrig. Wie hoch die Rückzahlung ausfällt, hängt vom Verhältnis zwischen Privatverbrauch und öffentlicher Einspeisung ab.

Der gleiche Effekt ergibt sich auch beim vermieteten Einfamilienhaus, wenn der nicht von den Bewohnern genutzte Strom ins Netz fließt. Gar keine Probleme haben Hausbesitzer, die das Gebäude mit Solardach für ihren Betrieb nutzen. Hier bleibt gleich die volle Vorsteuer mangels Privatverbrauch auf dem Firmenkonto.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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