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Archiv - Steuertipps 2007

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2007 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Neue Vergünstigungen für Unternehmer geplant...

Datum: 29.11.2007 | Rubrik: Erbschaftsteuerreform
Das Bundesfinanzministerium hat am 20.11.2007 den Referentenentwurf zum Gesetz zur Reform des Erbschaftsteuer- und Bewertungsrechts vorgestellt. Dieser basiert auf den Ergebnissen der Arbeitsgruppe zur Reform der Erbschaftsteuer und soll die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts umsetzen, wonach alle Vermögensarten auf Marktniveau zu bewerten sind. Dabei ist es durchaus erlaubt, in einem zweiten Schritt Privilegien etwa für Firmennachfolger zu gewähren. Die soll es auch geben. Insgesamt bleibt das jährliche Aufkommen mit rund vier Milliarden Euro unverändert. Generell ziehen die Freibeträge für enge Familienangehörige deutlich an, dafür erhöhen sich die Steuersätze für entfernt Verwandte drastisch. Das betrifft etwa Geschwister, Nichten, Cousins oder den Lebenspartner.

Dabei soll es eine attraktive Begünstigung von Betriebsvermögen geben. Diese Vorteile sind aber, anders als derzeit, von strengen Behaltensregeln abhängig. Nach aktuellem Recht gibt es einen Zusatzfreibetrag von 225.000 Euro sowie einen pauschalen Wertabschlag von 35 Prozent, wenn der Nachfolger den Betrieb fünf Jahre fortführt.

Mit der Reform wird das anders. Das beginnt schon mit dem Wertansatz. Derzeit zählen die abgeschriebenen Bilanzwerte minus den Nominalwert der Verbindlichkeiten. Künftig soll der Wert des Betriebsvermögens dem Marktpreisniveau entsprechen. Das gelingt durch Börsenkurse, Ableitung aus Verkäufen, der Summe aller Wirtschaftsgüter mit dem Verkehrswert oder einen neuen Ertragswertverfahren. Dieses berücksichtigt dann die Gewinnaussichten des Unternehmens.

Von dieser Ausgangslage gelten dann pauschal 85 Prozent des Betriebsvermögens als begünstigt. Das soll nicht mit Erbschaftsteuer belastet werden, wenn einige Voraussetzungen erfüllt sind. Die restlichen 15 Prozent gelten als unproduktiv und werden wie Bankguthaben voll besteuert. Für Kleinbetriebe ist eine Freigrenze von 150.000 Euro vorgesehen, insoweit entfällt die Differenzierung. Für den produktiven Teil sind folgende Bedingungen vorgesehen.
  1. Der Betrieb muss vom Erwerber 15 Jahre lang fortgeführt werden.
  2. Die Lohnsumme darf nicht deutlich geringer werden, sofern ein Betrieb mehr als 10 Mitarbeiter hat.
  3. Schädlich sind üppige Entnahmen des Neubesitzers sowie der Verkauf von wichtigen Betriebsgegenständen.
Für diesen Teil des Betriebsvermögens muss nur dann Erbschaftsteuer gezahlt werden, wenn dagegen verstoßen wird. Wird die Voraussetzung nicht erfüllt, entfällt für jedes Jahr ein Zehntel des Steuerrabatts und es erfolgt eine rückwirkende Neuberechnung.

Damit privates Vermögen nicht unter dem betrieblichen Mantel steuergünstig vererbt werden kann, ist eine neue Missbrauchsklausel vorgesehen. Besteht das Firmenvermögen zu mehr als 50 Prozent aus Wertpapieren und Bankguthaben, Kunstgegenständen und Sammlungen, vermieteten Grundstücken, Münzen und Edelmetalle oder GmbH-Anteilen mit einer Beteiligung von unter 25,01 Prozent, gibt es insgesamt keine Vergünstigungen. Damit infiziert dieses Verwaltungsvermögen den gesamten Betrieb.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Fr., 24. November 2017

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