Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2007

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2007 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Auch das Finanzamt nimmt teil...

Datum: 26.11.2007 | Rubrik: Betriebliche Weihnachtsfeier
Bittet der Arbeitgeber die Belegschaft zur Weihnachtsfeier, verlangt das Finanzamt von den teilnehmenden Mitarbeitern oftmals und völlig überraschend im Nachhinein Lohnsteuer. Damit keine Abgaben anfallen, muss der Chef einige Voraussetzungen erfüllen.
  1. Es muss es sich bei der Weihnachtsfeier um eine übliche Betriebsveranstaltung handeln und die Teilnahme allen Arbeitnehmern und nicht nur einzelnen Gehaltsgruppen oder erfolgreichen Mitarbeitern offen stehen.
  2. Das Finanzamt akzeptiert lediglich zwei betriebliche Veranstaltungen pro Jahr. Ist die Weihnachtsfeier nach Firmenjubiläum und Sommerfest bereits die dritte Einladung, liegt Arbeitslohn vor. Das gilt selbst dann, wenn einzelne Arbeitnehmer an der vorherigen Feier nicht teilgenommen haben.
  3. Der Chef darf nicht allzu großzügig sein. Denn eine Betriebsfeier darf pro Teilnehmer brutto nur 110 Euro kosten. In diesen Betrag fließen Kosten für Speisen, Getränke, Raummiete, Fahrten, Darbietungen und Geschenke an die Mitarbeiter ein. Ergibt nun die Gesamtsumme, dividiert durch die Teilnehmeranzahl, einen höheren Betrag, liegt insgesamt Arbeitslohn vor. Darf der Partner mit zur Weihnachtsfeier, wird sein Kostenanteil dem Arbeitnehmer zugeschlagen.
  4. Lohnsteuerprüfer nehmen sich solche Festivitäten gerne kritisch unter die Lupe. Denn bei formalen oder rechtlichen Fehlern gibt es sofort Nachsteuern für eine Vielzahl von Arbeitnehmern. Damit diese Gefahr nicht besteht, müssen Firmen stets eine zeitnahe Dokumentation von allen angefallenen Kosten und der Teilnehmeranzahl vornehmen.
  5. Im Rahmen der Feier überreichte kleine Weihnachtsgeschenke für die Mitarbeiter werden in die Grenze von 110 Euro einbezogen. Kostet das Fest den Chef beispielsweise pro Teilnehmer 100 Euro (=unter der Freigrenze) und übereicht er jedem Mitarbeiter ein Präsent im Wert von 20 Euro, wird durch diese Großzügigkeit alles steuerpflichtig, weil die Freigrenze mit 120 Euro überschritten ist.
  6. Gibt es statt üblicher Gelegenheitsgeschenke wie das Sachbuch ein wertvolles Präsent, unterliegt diese Zugabe stets der Lohnsteuer. Die wird außerhalb der 110-Euro-Grenze erfasst.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 43 | Seite: 33 von 43
« zurück 30 31 32 33 34 35 36 » weiter
Mi., 22. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... nach Angaben des Bundesrechnungshofes, jeder zweite Steuerbescheid fehlerhaft ist!
 

Social Bookmarks