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Archiv - Steuertipps 2007

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2007 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Günstige Steuerurteile werden in der Praxis kaum umgesetzt...

Datum: 19.11.2007 | Rubrik: Geldanlagen
Finanzinnovationen sind wenig beliebt, weil realisierte Kurserträge unabhängig von Haltefristen steuerpflichtige Kapitaleinnahmen sind und vorab bereits dem Zinsabschlag unterliegen. Als Trost können dafür rote Zahlen aber auch, anders als bei Spekulationsverlusten, mit anderen Einkunftsarten verrechnet werden.

Der Bundesfinanzhof hatte jüngst durch mehrere Urteile für ein Umdenken bei diesen seit 1994 geltenden Grundsätzen gesorgt. Denn einige Papiere gelten plötzlich nicht mehr als Finanzinnovation, damit bleiben die Gewinne nach Ablauf der einjährigen Spekulationsfrist steuerfrei und für die bis Silvester 2008 erworbenen Titel gilt der Bestandsschutz vor der Abgeltungsteuer.

Das gilt ab sofort bei Floatern und Rating-Anleihen, bei denen die Zinshöhe laufend an Kapitalmarktniveau oder Schuldnerbonität angepasst wird. Dies erkennt der Fiskus in allen noch offenen Fällen und somit auch rückwirkend an. Damit sind nur noch die variablen Zinsen zu versteuern und Gewinne nur innerhalb der Spekulationsfrist. Die Depotbanken dürfen diese Änderung aber nicht anwenden, wenn der jeweilige Emittent solcher Anleihen die Einstufung im bankeninternen Datensystem abändert. Ansonsten behalten die Banken weiterhin von der Haltedauer 30 Prozent Zinsabschlag auf das Kursplus ein. Diesen Abschlag können sich Anleger für 2007 und auch für bereits erfolgte Verkäufe in Vorjahren erst über die Steuererklärung erstatten lassen.

Die Spitzenverbände der Kreditwirtschaft haben sich jetzt darauf verständigt, die Urteile zu Floatern und Rating-Anleihen nur sehr bedingt umzusetzen. Die nun erfolgte Einigung führt dazu, dass es für bereits erfolgte Verkäufe grundsätzlich beim einbehaltenen Zinsabschlag bleibt und selbst bei Neuemissionen werden Floater und Rating-Anleihen in der Regel weiter als Finanzinnovationen geschlüsselt.

Damit haben Sparer weiterhin Arbeit, denn die Daten der Jahresbescheinigung von den Banken müssen hierzu nach unten korrigiert und dem Finanzamt über die entsprechenden Kauf- und Verkaufsbelege plausibel gemacht werden, warum es Steuer zurückgeben soll. Hieran ändert sich auch 2009 wenig, statt dem Zinsabschlag muss dann Abgeltungsteuer erstattet werden. Da heißt es schon heute, eine Liste mit allein zinsvariablen Anleihen anzufertigen, um später auch die unberechtigte Pauschalbesteuerung herausfiltern zu können.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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