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Archiv - Steuertipps 2007

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2007 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Höhere Freibeträge für nahe Angehörige...

Datum: 15.11.2007 | Rubrik: Erbschaftsteuer
Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Reform der Erbschaftsteuer hat sich auf eine Zielrichtung geeinigt. Rückwirkend zum 1.1.2007 sollen diese wesentlichen Kernpunkte in Kraft treten:
  1. Für alle Vermögensarten gilt der jeweilige aktuelle Marktpreis als Bemessungsgrundlage für die Erbschaftsteuer. Das betrifft insbesondere Immobilien sowie landwirtschaftlichen Besitz. Zwar wird auch Unternehmensvermögen in der Bewertung hochgeschleust, durch anschließende Vergünstigungen wirkt sich das dann aber kaum aus.
  2. Die Freibeträge, die es alle zehn Jahre einmal gibt, steigen für den engeren Familienkreis deutlich an.
  3. Die Steuersätze für entfernte Verwandte steigen zum Teil deutlich.
  4. Firmenerben zahlen auf einen Großteil des erhaltenen Betriebsvermögens keine Erbschaftsteuer, wenn sie den Betrieb langfristig kaum verändert fortführen und die Belegschaft nicht drastisch abbauen.
  5. Bei Vermögenstransfers zwischen dem 1.1.2007 und In-Kraft-Treten der Änderungen kann zwischen altem und neuem Recht gewählt werden. Aber Vorsicht: Diese Option soll nur für den Todesfall und nicht bei Schenkungen gelten.
Hintergrund der anstehenden Reform ist, dass das Bundesverfassungsgericht den Gesetzgeber zu einer Überarbeitung des Erbschaftsteuerrechts und Ansatz von marktgerechten Preisen spätestens bis Ende 2008 gezwungen hatte. Ohne entsprechende Korrekturen würde die Steuer sonst zum 1.1.2009 auslaufen und den Bundesländern jährliche Einnahmeverluste von rund vier Milliarden Euro bringen. Ein entscheidender Punkt ist die deutliche Anhebung der Freibeträge für
  • Ehepartner von 307.000 auf 500.000 Euro
  • Kinder von 205.000 auf 400.000 Euro
  • Enkel von 51.200 auf 200.000 Euro
  • eingetragene Lebenspartnerschaften von 5.200 auf 500.000 Euro
Für fernere Verwandte und sonstige Erben kommt es wahrscheinlich im Gegenzug zu einer stärkeren Belastung. Noch steht der exakte Tarif für diese Personen nicht fest.

Zur Entlastung von Unternehmenserben kommt es im Erbfall zu einer völlig neuen Regelung. Hiernach gelten 85 Prozent des Betriebsvermögens pauschal als produktives Vermögen und der verbleibende Rest von 15 Prozent als nicht produktiv. Die Erbschaftsteuer auf das Produktivvermögen entfällt nach zehn Jahren, wenn der Betrieb mindestens 15 Jahre im so genannten Haftungsverbund bleibt. Hierzu darf die Lohnsumme in den zehn Jahren der Steuerstundung jeweils nicht unter 70 Prozent der durchschnittlichen Lohnsumme vor dem Erbfall sinken, der Betrieb muss zehn Jahre lang weitergeführt werden. Und Entnahmen aus dem Betriebsvermögen sind über 15 Jahre nicht im großen Stil erlaubt. Andernfalls soll eine Nachversteuerung erfolgen.

Diese Eckpunkte werden nun als Gesetzentwurf ausgearbeitet und ins Gesetzgebungsverfahren gegeben.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Mi., 22. November 2017

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