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Archiv - Steuertipps 2007

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2007 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Neuer Anwendungserlass vom Fiskus...

Datum: 14.11.2007 | Rubrik: Haushaltsnahe Dienstleistung
Das Bundesfinanzministerium hat aktuell seinen Anwendungserlass zu haushaltsnahen Dienstleistungen vom November 2006 erweitert und bringt für Hausbesitzer und Mieter eine Reihe positiver Aspekte, zumindest aber weitere Klarheit (Az. IV C 4 - S 2296-b/07/0003).

Die Tätigkeit von Tapezierer, Hausmeister, Gärtner, Reinigungs- oder Pflegedienst ist beim Finanzamt bereits seit 2003 absetzbar, indem 20 Prozent der in Rechnung gestellten Arbeitsleistung und maximal 600 Euro pro Jahr geltend gemacht werden können. Seit 2006 sind weitere 600 Euro für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen absetzbar. Begünstigt sind hierbei generell alle handwerklichen Tätigkeiten, die von Mietern oder Eigentümern für zu eigenen Wohnzwecken genutzte Räume in Auftrag gegeben werden.

Nachfolgend die wichtigsten Punkte aus dem neuen Erlass:
  • Straßen- und Gehwegreinigung sowie Winterdienst ist insoweit abzugsfähig, als dies auf die privaten Flächen entfällt.
  • Als begünstigter Haushalt gilt auch die dem Nachwuchs kostenlos überlassene Wohnung sowie eigengenutzte Zweit-, Wochenend- oder Ferienwohnungen.
  • Absetzbar sind auch Verbrauchsmittel wie Schmier-, Reinigungs- oder Spülmittel und Streugut, obwohl es sich hierbei streng genommen um schädliche Materialkosten handelt. Darüber hinaus ist auch die Entsorgung wie etwa der Transport von Grünzeug durch den beauftragten Gärtner begünstigt, sofern diese als Nebenleistung zur eigentlichen Haupttätigkeit anzusehen ist.
  • Der Handwerker darf seinen Rechnungsbetrag prozentual in Arbeits- und Materialkosten aufteilen.
  • Steuerzahler dürfen vorab auch schon Abschlagrechnungen geltend machen, auch wenn die Arbeit noch gar nicht durchgeführt ist.
  • Versicherungsschadensfälle sind grundsätzlich abzugsfähig. Das gilt aber nur, soweit von der Versicherung keine Erstattung erfolgt ist und solche Zahlungen auch nicht in späteren Jahren zu erwarten sind.
  • Bei geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen gehören die erst am 15. Januar des Folgejahres fälligen Sozialabgaben für den Lohn der zweiten Jahreshälfte noch ins alte Jahr.
  • Aufwendungen für regelmäßig wiederkehrende Dienstleistungen wie etwa Wartungen werden grundsätzlich im Jahr der Vorauszahlungen berücksichtigt, Einmalaufwand wie etwa eine Reparatur hingegen erst mit der Jahresabrechnung. Alternativ können Wohnungseigentümer und Mieter den Gesamtaufwand auch erst mit der Jahresendrechnung geltend machen.
  • Frisör- oder Kosmetikerleistungen akzeptiert das Finanzamt selbst dann nicht, wenn sie im Haushalt erbracht werden.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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