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Archiv - Steuertipps 2007

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2007 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Weiterhin kostenlose Anfrage beim Fiskus...

Datum: 31.10.2007 | Rubrik: Anrufungsauskunft
Seit Mitte Dezember 2006 wird der Antrag auf Erteilung einer verbindlichen Auskunft vom Finanzamt mit Gebühren belegt. Das kann bis zu 30 Millionen Euro je Anfrage kosten. Das betrifft Bürger und Unternehmer, die für weit reichende finanzielle Entscheidungen vorab grünes Licht für die geplante steuerliche Gestaltung benötigen. Normale Anfragen, Auskünfte in den Service-Zentren sowie von der Info-Hotline kosten hingegen nichts.

Nahezu unbeachtet in der Diskussion um die neu eingeführte Gebührenpflicht ist geblieben, dass die Anrufungsauskunft ebenfalls nicht mit Kosten belegt wird. Hierbei können sich Arbeitgeber und auch Mitarbeiter bei Fragen zur Lohnsteuer jederzeit ans zuständige Finanzamt des Betriebes wenden. Diese vielfach unbekannte gesetzliche Möglichkeit soll Meinungsverschiedenheiten zwischen Firma und Belegschaft vorbeugen und Arbeitgeber vor Haftungsrisiken schützen.

Die Anfrage ist formlos möglich. Gegenstand solcher Anfragen sind alle Themen rund um den Lohnsteuerabzug. So kann der Arbeitgeber klären lassen, ob eine durchgeführte Pauschalversteuerung rechtens und ein gewährtes Gehaltsextra wirklich steuerfrei ist. Dabei kann es sich um unklare Sachverhalte in Hinsicht auf eine Person, einzelner Abteilungen sowie der gesamten Belegschaft handeln. Hat das Finanzamt nun vorab eine günstige Steuerregelung abgenickt, kann sich der Arbeitgeber darauf verlassen und bei der Lohnsteuer entsprechend verfahren. Insoweit hat sich die spätere Lohnsteueraußenprüfung an die Zusagen der Kollegen vom Innendienst zu halten.

Dieses kostenlose Verfahren sollten Arbeitnehmer viel öfters in Anspruch nehmen. Sind sie der Ansicht, das Lohnbüro hält zu viel Steuern vom Gehalt ab, erspart die zügige Anfrage beim Finanzamt unnötigen Ärger. Denn stellt sich die Meinung des Mitarbeiters als korrekt heraus, führt das sofort zu mehr Nettolohn. Im anderen Fall müssten Angestellte mit der Erstattung auf Grund der Lohnsteuerüberzahlung bis zur jährlichen Einkommensteuererklärung warten.

Nicht möglich ist allerdings, über dieses eher unbekannte Verfahren Streitpunkte zu Werbungskosten oder Sonderausgaben klären zu lassen. Hierum kümmert sich das Finanzamt erst bei der späteren Veranlagung. Nach einem aktuellen Beschluss des Bundesfinanzhofs ist das Wohnsitzfinanzamt nicht an eine Anrufungsauskunft gebunden und kann damit gegenüber dem Arbeitnehmer einen ungünstigeren Rechtsstandpunkt vertreten als im Auskunftsverfahren gegenüber dem Arbeitgeber (Az. VI B 143/06).
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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