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Archiv - Steuertipps 2007

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2007 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Finanzbeamte besuchen jetzt Vermieter...

Datum: 08.10.2007 | Rubrik: Ferienwohnung
Nach einer aktuellen Mitteilung der Oberfinanzdirektion (OFD) Koblenz vom 21.9.2007 stehen Zimmervermieter im Visier der Steueraufsicht und erhalten unerwartet Besuch vom Finanzamt. Anlass sind Auffälligkeiten im Rahmen der Bearbeitung von Steuererklärungen. Weil sich die Unstimmigkeiten vom grünen Tisch aus nicht klären lassen, ermitteln die Kollegen vor Ort. Die ermittelnden Beamten stellen dann fest, dass keine ausreichenden Aufzeichnungen für Zwecke der Besteuerung geführt worden sind und die Betroffenen nun mit Steuernachzahlungen rechnen müssen. Die Finanzverwaltung möchte mit solchen Aktionen die Bürger auf ihre steuerlichen Pflichten hinweisen und somit insgesamt die Steuermoral fördern, getreu dem Motto „der Steuerehrliche darf nicht der Dumme sein“. Daher sind solche Aktionen auch für die Zukunft geplant.

Dabei haben die Finanzbeamten oft leichtes Spiel, bei Vermietern von Fremdenzimmern und Ferienwohnungen buchhalterische Mängel aufzudecken. Denn vielfach gelten gesetzliche Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten wie für normale Firmen, die Aufbewahrungsfristen von bis zu 10 Jahren beachten viele nicht. Aber auch die geforderten Aufzeichnungen über die Mieteinnahmen entsprechen nicht immer der Vorgabe, die nach dem Gesetz für Dritte leicht und sicher nachvollziehbar sein müssen.

Ein erster Ansatzpunkt der Besuche bei Gästevermietung ist meist die Umsatzsteuer. Für die kurzfristige Beherbergung von Feriengästen sind 19 Prozent Umsatzsteuer fällig, deshalb werden Vermieter als Unternehmer eingestuft. Ähnlich sieht es bei der Einkommensteuer aus. Die Überlassung von Wohnraum an ständig wechselnde Gäste gilt oft als gewerblich, was Buchführungspflichten zur Folge hat.

Wird den Finanzbeamten keine ordnungsgemäße Buchhaltung vorgelegt, schätzen sie Erlöse und Kosten. Dabei werden die Einnahmen nach Richtsätzen hochgerechnet und der Aufwand mangels Belegen klein gehalten. Auf die Erlöse kommt dann noch die Umsatzsteuer. Die kann über die Kosten dann noch nicht einmal gemindert werden, da oft formal korrekte Rechnungen fehlen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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