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Archiv - Steuertipps 2007

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2007 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Wohltaten werden 2007 tüchtig unterstützt...

Datum: 02.10.2007 | Rubrik: Spenden
Die Spendenbereitschaft der Deutschen bleibt ungebrochen hoch und dieser Trend zu guten Taten für gemeinnützige Zwecke wird sich weiter verstärken. Denn die Wohltätigkeit wird vom Fiskus unter deutlich verbesserten Bedingungen gefördert. Rückwirkend ab dem 1. Januar 2007 tritt das Gesetz zur weiteren Förderung des bürgerlichen Engagements in Kraft, dem der Bundesrat nun zugestimmt hat. Danach sind Spenden für mildtätige, kirchliche, religiöse und gemeinnützige Zwecke noch stärker als bislang als Sonderausgaben von der Steuer abzugsfähig.

Maßgebend für den Spendenabzug ist das Jahr, in dem die Gelder tatsächlich bezahlt worden sind. Als Sonderausgaben zählen sie allerdings in der Höhe nur begrenzt. Bislang werden bis zu fünf Prozent des Gesamtbetrags der Einkünfte des Spenders berücksichtigt. Je höher das Einkommen, umso mehr Wohltaten wirken sich also steuerlich aus. Weitere fünf Prozent kommen hinzu, wenn die Zuwendung an Organisationen mit wissenschaftlichen, mildtätigen oder als besonders förderungswürdig anerkannten kulturellen Zwecken geht. Bei solchen Hilfsmaßnahmen sind also bis zu zehn Prozent der Einkünfte als Sonderausgaben im Jahr der Zahlung absetzbar. Für Selbstständige und Kapitalgesellschaften gibt es noch einen alternativen Höchstbetrag: Sie können auch 0,2 Prozent der Summe ihrer Umsätze und gezahlten Löhne absetzen. In allen Fällen sind natürlich maximal die tatsächlich gezahlten Beträge abziehbar.

Rückwirkend ab dem 1.1.2007 kommt es nun zu deutlich großzügigeren Regelungen beim Gemeinnützigkeits- und Spendenrecht. Hierzu wird der im Jahr erlaubte Sonderausgabenabzug einheitlich auf 20 Prozent des Gesamtbetrages der Einkünfte angehoben. Damit entfallen sowohl die bisherige Differenzierung nach den einzelnen Förderzwecken als auch die Sätze von fünf oder zehn Prozent. Firmen können 0,4 Prozent der Summe ihrer Umsätze und gezahlten Löhne absetzen.

Eine zusätzliche Verbesserung gibt es im Bereich der so genannten Großspendenregelung ab einer Einzelzuwendung von 25.565 Euro. Hiernach ist derzeit lediglich ein begrenzter Vor- und Rücktrag von hohen Zuwendungen erlaubt, die sich im Zahlungsjahr steuerlich nicht auswirken. Ab 2007 gibt es nun einen zeitlich unbegrenzten Vortrag nicht ausgeschöpfter Beträge. Hiernach dürfen sich in einem Jahr nicht abziehbare Spenden uneingeschränkt auf die Steuererklärungen der Zukunft vorgetragen werden. Darüber hinaus wird der Formalismus entrümpelt, was das Spendenrecht einfacher, übersichtlicher und praktikabler machen soll. So akzeptiert das Finanzamt Zuwendungen bis 200 Euro ohne offizielle Spendenbescheinigung.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Fr., 24. November 2017

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