Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2007

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2007 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Weniger Nachweise bei Kinderbetreuung und Handwerkern...

Datum: 01.10.2007 | Rubrik: Bürokratieabbau
Derzeit macht das Finanzamt die steuerliche Berücksichtigung von Kinderbetreuungskosten davon abhängig, dass die Eltern ihre Aufwendungen für Kindergarten, Hort oder andere professionelle Betreuung durch Vorlage einer Rechnung und dem Überweisungsbeleg nachweisen. Durch eine Initiative des Bundesrats soll es über das in Arbeit befindliche Jahressteuergesetz 2008 nun zu einer Entlastung kommen. Zur Verbesserung der Akzeptanz der elektronischen Übermittlung von Steuererklärungen mittels ELSTER soll künftig auf die Vorlage von Belegen als Voraussetzung für die Steuervergünstigung verzichtet werden.

Damit kommt es hier wahrscheinlich zu derselben Regelung wie bei anderen Nachweisen etwa von Arbeitsmitteln oder Fachliteratur. Die Finanzämter können die Belege im Einzelfall anfordern. Die große Erleichterung liegt nun als Bürokratieabbau darin, dass parallel zur Online-Abgabe der Erklärung nicht noch auf dem Postweg die Quittung des Kindergartens nachgeschickt werden muss.

Das gleiche ist ebenfalls über das Jahressteuergesetz 2008 bei haushaltsnahen Dienstleistungen in Planung. Auch hier ist bislang Voraussetzung für die Steuerermäßigungen von 20 Prozent der Aufwendungen, dass Wohnungseigentümer oder Mieter für ihre Aufwendungen Rechnung und Beleg über die unbare Zahlung nachweisen müssen. Das gilt gleichermaßen für haushaltsnahe Dienstleistungen, Handwerkerarbeiten sowie Pflege- oder Betreuungsleistung. Dies führt dazu, dass der Einkommensteuererklärung jede einzelne Rechnung und die dazugehörigen Kontoauszüge mit den jeweiligen Abbuchungen der Rechnungsbeträge beigefügt werden müssen.

Diese lästige Deklarationspflicht betrifft viele Bürger. Nach Ansicht des Bundesrates ist diese sehr bürokratische Regelung zur Bekämpfung der Schwarzarbeit nicht erforderlich. Denn bei vermieteten Objekten werden entsprechende Belegvorlagen nicht gefordert. Zur nachhaltigen Förderung der papierlosen Steuererklärung und der elektronischen Übermittlung mittels ELSTER ist es aus verwaltungsökonomischen Gründen sinnvoll, auf die gesetzlich zwingende Belegvorlage zu verzichten.

Bereits in der aktuellen Praxis gibt es eine Ausnahme von der Belegvorlageverpflichtung bei Eigentumswohnungen. Hier akzeptiert die Finanzverwaltung als Nachweis die Jahresabrechnung des Verwalters oder Vermieters. Die Ausweitung auf die Vorlage jeder einzelner Kleinrechnung wird in der Bevölkerung zu einer stärkeren Akzeptanz der Regelungen über die Steuerermäßigung führen. Auch Dienstleistungsunternehmen und Handwerksbetriebe werden sich über diesen Bürokratieabbau freuen – sofern er tatsächlich in Kraft treten sollte.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 43 | Seite: 16 von 43
« zurück 13 14 15 16 17 18 19 » weiter
Sa., 25. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

...PC-Programme nie die individuelle und steuerliche Beratung ersetzen können!
 

Social Bookmarks