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Archiv - Steuertipps 2007

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2007 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Finanzamt lässt Frage zum Sonderausgabenabzug ruhen...

Datum: 24.09.2007 | Rubrik: Steuerberater
Bereits seit 2006 sind privat veranlasste Steuerberatungskosten nicht mehr als Sonderausgabe abzugsfähig. Das Bundesfinanzministerium hat sich zu dieser Gesetzesänderung noch nicht geäußert und vor allem noch nicht zu der Frage Stellung genommen, wie etwa der Preis für ein Fachbuch oder Steuerseminar aufteilbar ist, sodass ein Teil der Kosten den Einkunftsarten zugeordnet werden können.

Jetzt kommt Bewegung in dieses Streitthema. Unter den Az. 5 K 186/07 sowie 10 K 103/07 sind aktuell Verfahren bei den Finanzgerichten Baden-Württemberg und dem Finanzgericht Niedersachsen zu der Frage anhängig, ob die Versagung des Sonderausgabenabzugs von privaten Steuerberatungskosten ab 2006 überhaupt rechtmäßig ist. Aufgrund der anhängigen Klagen bestehen jetzt laut der Oberfinanzdirektion (OFD) Koblenz keine Bedenken, Einsprüche mit Hinweis auf diese Verfahren aus Zweckmäßigkeitsgründen ruhen zu lassen. Das bedeutet, dass der Einspruch erst einmal unbearbeitet auf dem Tisch des Finanzamts liegen und damit offen bleibt. Steuerzahler profitieren daher, sollten die Verfahren anschließend gegen den Fiskus ausgehen.

Das betrifft Steuerberaterhonorare für den Mantelbogen bei der Einkommensteuer, die Anlagen Unterhalt und Kind sowie Erb- und Schenkungsteuererklärungen. Generell lehnt die Verwaltung derzeit den Abzug von Mitgliedsbeiträgen zu Lohnsteuerhilfevereinen vollständig ab. Auch gegen diese Ablehnung sollten Bürger ihre Fälle mittels Einspruch über ein ruhendes Verfahren offen halten.

Die übrigen Gebühren, etwa für die Anlagen N, V, SO, R, KAP oder GSE sowie für Buchführung und Bilanz sind hingegen weiterhin bei den jeweiligen Einkunftsarten unbegrenzt absetzbar, als Werbungskosten oder Betriebsausgaben. Steuerzahler müssen also eine Zuordnung von Steuerberatungskosten zum beruflichen Aufwand und den Kosten der Lebensführung vornehmen und den vom Finanzamt erst einmal nicht akzeptierten Teil per Einspruch nachmelden.

Wichtig: Um ein ruhendes Verfahren zu erreichen, sind die beiden Az. (5 K 186/07, 10 K 103/07) unbedingt im Einspruch anzugeben. Das gilt sowohl für die privaten Steuerberatungskosten, als auch für die von den Mitgliedern erhobenen Beiträge der Lohnsteuer-Hilfevereine.

OFD Koblenz 20.8.2007, Az. S 2221 A - St 32 3
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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