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Archiv - Steuertipps 2006

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2006 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Geminderter Sparerfreibetrag zwingt zu Gegenmaßnahmen...

Datum: 03.07.2006 | Rubrik: Freistellungsauftrag
Durch das Steueränderungsgesetz soll der Sparerfreibetrag von derzeit 1.370 Euro pro Person ab dem kommenden Jahr auf 750 Euro fast halbiert werden. Zinsen und Dividenden rutschen damit deutlich schneller in die Steuerpflicht und belasten auch noch die Progression für die übrigen Einkünfte. Zudem verringert sich auch das Freistellungsvolumen für den Zinsabschlag entsprechend. Da hierin auch noch der Werbungskosten-Pauschbetrag von 51 Euro enthalten ist, können ab 2007 nur noch 801 Euro kassiert werden, ohne dass Zinsabschlag anfällt. Bei Ehepaaren sind es dann 1.602 Euro.

Damit das Gesetz auch reibungslos umgesetzt wird, dürfen inländische Kreditinstitute ab Neujahr 2007 alle vorliegenden Freistellungsaufträge automatisch nur noch zu 56,37 Prozent berücksichtigen. Sparer sollten daher über einen Umstieg auf andere Produkte nachdenken, um die Nachsteuerrendite gleich zu belassen. Zudem ist eine Anpassung der derzeitigen erteilten Freistellungsaufträge sinnvoll, sofern die Beträge auf verschiedene Banken gestückelt worden sind.

Als erster Schritt ist sinnvoll, noch bis zum Jahreswechsel einmaliges Sparpotential zu erreichen. Hierzu sollten die Fälligkeit bei neu angelegten Fest- und Termingeldern noch ins alte Jahr terminiert und vorhandene Anleihen oder Rentenfonds vor Silvester veräußert werden. In beiden Fällen fließen dann die Zinsen noch 2006 und nutzen letztmalig den höheren Sparerfreibetrag. Im Gegenzug ist es sinnvoll, Kosten für die Geldanlage auf das kommende Jahr zu verschieben. Langfristig ist generell über die Anlage in Festverzinsliche nachzudenken. Die gehören zwar wegen ihrer Sicherheit in jedes Rentendepot, sind aber eher eine schlechte Wahl. Nach Abzug der Steuer auf die Zinsen und der Preissteigerungsrate bleibt real kaum etwas übrig, oft sogar ein negatives Ergebnis.

Steuerlich attraktiv sind Festverzinsliche mit geringer Verzinsung, die unter dem Nennwert notieren. Der garantierte Kursgewinn bis zur Fälligkeit bleibt nach Ablauf der Spekulationsfrist steuerfrei, lediglich die Minizinsen erzeugen Abgaben. Damit liegt die Nachsteuerrendite besonders bei Spitzenverdienern deutlich über der von Bundesanleihen.

Mit oder ohne Depotumschichtung sollten alle erteilten Freistellungsaufträge bis zum Jahreswechsel überprüft werden. Ratsam ist insbesondere, das Volumen auf den geminderten Betrag hin anzupassen, sofern Produkte bei mehreren Banken lagern. Das gilt besonders für Anleger, die den Sparfreibetrag derzeit nicht ausschöpfen, aber ab 2007 mit ihren Kapitaleinnahmen über der geminderten Höhe liegen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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