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Archiv - Steuertipps 2006

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2006 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Verbesserte Chancen für Selbstständige...

Datum: 04.12.2006 | Rubrik: Rürup-Rente
2005 wurden 153.000 und bis Ende September 2006 weitere 93.500 Rürup-Verträge neu abgeschlossen. Diese Zahlen werden künftig drastisch nach oben gehen. Denn die private Al-tersvorsorge in der Form der steuerlich geförderten Basisrente wird durch eine aktuelle Gesetzesänderung attraktiver. Da diese rückwirkend für 2006 gilt, können Unternehmer und Freiberufler eine Rürup-Police vor dem Jahresende noch für eine Sparstrategie nutzen. Das gilt grundsätzlich immer dann, wenn sich derzeit keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung oder die berufsständige Versorgungseinrichtung einzahlen. Besonders Selbstständige, die derzeit für das Alter über eine Lebensversicherung vorsorgen, sollten sich die seit 2005 bestehenden Angebote einmal näher anschauen.

Wer bis Silvester 2006 investiert, kann einen Großteil des Beitrags als Sonderausgaben geltend machen. Sofern ein Freiberufler oder Unternehmer verheiratet ist, kann er von einer Einmalzahlung bis zur Höhe von 40.000 Euro 62 Prozent steuermindernd absetzen. Die Einzahlungen der folgenden Jahre lassen sich sogar noch stärker absetzen, da der abzugsfähige Anteil steigt, 2007 auf 64 und anschließend jährlich um weitere zwei Prozent. Ab 2025 kann dann der gesamte Beitrag steuerlich geltend gemacht werden. Bislang durften nur Versicherungen solche Vorsorgeverträge anbieten, künftig kommen mit Banken und Fondsgesellschaften zwei weitere Konkurrenten hinzu.

In welcher Höhe die späteren Rentenauszahlungen zu versteuern sind, hängt dann vom Erstbezugsjahr ab. Das darf laut Gesetz frühestens ab dem 60. Geburtstag terminiert sein. Werden nun 2006 und 2007 jeweils 40.000 Euro einbezahlt, spart das je nach Progression zusammen bis zu 22.000 Euro Steuern. Gibt es dann von 2008 an eine laufende Rente, wird die für die Steuer nur mit 56 Prozent als Einnahme erfasst. Dieser Satz bleibt dann unverändert bestehen.

Weniger interessant ist die Rürup-Rente derzeit für Arbeitnehmer. Sie müssen die abzugsfähigen Sonderausgaben noch um die gesetzlichen Beiträge zur Rentenversicherung kürzen. Da wirken sich steuerlich nur geringe Summen aus. Daher sollten Angestellte eher auf die Riester-Rente setzen, hier gibt es vor allem Zulagen und in einigen Fällen auch noch einen Sonderausgabenabzug. Das ist besonders für Familien mit Kindern attraktiv, da es pro Nachwuchs ebenfalls Zulagen gibt.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Sa., 25. November 2017

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